Molekulargenetische Analysen zur Genese Follikulärer Lymphome

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dc.contributor.advisor Fend, Falko (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Kosmidis, Perikles
dc.date.accessioned 2019-07-11T07:10:19Z
dc.date.available 2019-07-11T07:10:19Z
dc.date.issued 2019-07-11
dc.identifier.other 166902301X de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/90296
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-902969 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-31677
dc.description.abstract Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem follikulären Lymphom, einem der häufigsten Non-Hodgkin-Lymphome der B-Zell-Reihe. In zwei getrennten Studien wurden zwei für die Genese und die Expansion des malignen Klons wichtige Aspekte bearbeitet: Im ersten Teil haben wir uns mit der „In situ follikulären Neoplasie“ beschäftigt, die als früheste im Gewebe detektierbare (und wohl noch „präneoplastische“) Manifestation des FL anzusehen ist. Mittels einer Kombination aus konventioneller Sequenzierung, „Next Generation“ Sequenzierung und Gewebe-Mikrodissektion konnten wir zum ersten Mal zeigen, dass die aus manifesten follikulären Lymphomen bekannten Mechanismen der fortlaufenden Hypermutation der Immunglobulin-Schwerkettengene und eine intensive Migration zwischen einzelnen Follikeln, aber auch zwischen verschiedenen Lymphknoten bereits in dieser Frühform nachzuweisen sind. Im zweiten Teil konnten wir mit Hilfe einer kombinierten Fluoreszenzimmunhistochemischen und In situ-Hybridisierungstechnik (FICTION) zeigen, dass die in der Literatur mehrfach berichteten synchron auftretenden FL und nicht-lymphatische Tumoren (histiozytäre Sarkome und Sarkome der follikulären dendritischen Zellen), die jeweils beide eine rekurrente chromosomale Translokation t(14;18) aufweisen, nicht aus primär im malignen Klon enthaltenen Zell-Subpopulationen zu entstehen scheinen, sondern entweder in Folge einer echten Transdifferenzierung oder aus einer gemeinsamen t(14;18)-positiven Vorläuferzelle, was in weiteren Arbeiten zu prüfen sein wird. Darüber hinaus konnten wir zeigen, dass in FL mit morphologisch erhaltenen Mantelzonenstrukturen teils eine Mantelzonendifferenzierung auftreten kann, teils aber auch erhaltene reaktive Mantelzonenstrukturen vom FL rekrutiert werden können. Beide Teile der Arbeit tragen wichtige neue Aspekte für das Verständnis einerseits der sehr frühen Lymphomentstehung, andererseits der Expansion und Ausbreitung des FL bei und liefern Ansatzpunkte für weitergehende Untersuchungen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Onkologie , Hämatologie , Immunglobuline , Evolution , Lymphknoten de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 570 de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Follikuläres Lymphom de_DE
dc.subject.other In Situ Follikuläre Neoplasie de_DE
dc.subject.other FICTION-Method en
dc.subject.other NGS de_DE
dc.subject.other FICTION-Methode de_DE
dc.subject.other IGH rearrangement en
dc.subject.other t(14;18) de_DE
dc.subject.other Follicular Lymphoma en
dc.subject.other In situ follicular neoplasia en
dc.subject.other Microenvironment de_DE
dc.subject.other IGH Rearrangement de_DE
dc.title Molekulargenetische Analysen zur Genese Follikulärer Lymphome de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2019-06-24
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.source Publikation 1 erschienen in: PLoS One. 2017 Jun 22;12(6):e0178503. doi: 10.1371/journal.pone.0178503. eCollection 2017. Publikation 2 erschienen in: Diagn Pathol. 2018 May 2;13(1):25. doi: 10.1186/s13000-018-0703-2. de_DE

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