Quantifizierung der Veränderung der peripheren Mikrozirkulation der Finger nach Anlage eines Plexuskatheters

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dc.contributor.advisor Lotter, Oliver (PD Dr.)
dc.contributor.author Hakim-Meibodi, Lara-Elena
dc.date.accessioned 2019-01-11T08:45:58Z
dc.date.available 2019-01-11T08:45:58Z
dc.date.issued 2019-01-11
dc.identifier.other 516162616 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/85561
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-855610 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-26951
dc.description.abstract In dieser prospektiven klinischen Studie konnte der bereits in der Literatur beschriebene positive Effekt der peripheren Vasodilatation nach Anlage eines Plexuskatheters nachgewiesen und quantifiziert werden. Die Arbeit dient als Vorstudie einer möglichen zukünftigen Optimierung der postoperativen Phase hinsichtlich der Überwachung und der Verbesserung der Durchblutungssituation bei Replantationen. Die Studie bediente sich eines Patientenkollektivs von 20 Patienten, die im Rahmen einer Operation zur Behandlung einer Rhizarthrose standardmäßig einen Plexuskatheter bekamen. Mit Hilfe der non-invasiven Messungen des O2C®-Geräts konnte die Veränderung verschiedener Blutflussparameter in der Mikrozirkulation erfasst werden. Gemessen wurden jeweils die relative Sauerstoffsättigung im Gewebe (SO2), die relative Hämoglobinmenge (rHb), der Blutfluss (Flow) und die Blutflussgeschwindigkeit (Velocity) in einer Gewebetiefe von 8mm. Über 72 Stunden wurden nach Anlage des Plexuskatheters regelmäßige Messzeitpunkte gesetzt. Es konnten der vasodilatatorische Effekt des Plexuskatheters durch Sympathikolyse in der Mikrozirkulation darstellt und quantifiziert werden. Der Blutfluss wurde um bis zu 146% gesteigert, die Sauerstoffsättigung stieg um 35% an. Direkt nach Anlage des Plexuskatheters konnte ein Anstieg in allen 4 Parametern für vier bis sechs Stunden postoperativ festgestellt werden. Danach näherten sich die Werte denen der Kontrollhand an. Dieser Effekt trat auf, obwohl die Therapie über den Plexuskatheter fortgesetzt wurde. Die bisher in der Literatur beschriebenen Studien sind entweder in der zeitlichen oder im Umfang der gemessenen Parameter begrenzt. Meist werden die Modifikationen der Mikrozirkulation deskriptiv als „Nebenwirkungen“ der Plexusanästhesie dargestellt. Daher sind sie nur begrenzt dazu geeignet einen eventuellen therapeutischen Nutzen abzuleiten. In der vorliegenden Arbeit konnte erstmals ein Systematischer Überblick über die Veränderungen verschiedener Aspekte der Mikrozirkulation im Langzeitverlauf berichtet werden. Die dadurch gefundenen Daten lassen sich zur Entwicklung eines neuen klinischen Therapiekonzeptes nutzen. Weitere Untersuchung sind erforderlich um die klinische Signifikanz eines solchen Konzeptes zu beurteilen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Durchblutung de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Plexuskatheter de_DE
dc.subject.other O2C-Gerät de_DE
dc.subject.other Blutfluss de_DE
dc.subject.other Microcirculation en
dc.subject.other Mikrozirkulation de_DE
dc.subject.other Oxygen saturation en
dc.subject.other Laser-Doppler en
dc.subject.other Sauerstoffsättigung de_DE
dc.subject.other Hämoglobinmenge de_DE
dc.subject.other Vasodilation en
dc.subject.other Axillary plexus block en
dc.subject.other Laser-Doppler de_DE
dc.title Quantifizierung der Veränderung der peripheren Mikrozirkulation der Finger nach Anlage eines Plexuskatheters de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2018-09-26
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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