The Relation between Pronouns and Definites. Evidence from First Language Acquisition

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URI: http://hdl.handle.net/10900/85357
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-853578
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-26747
Dokumentart: Dissertation
Date: 2018-12-14
Language: English
Faculty: 5 Philosophische Fakultät
Department: Anglistik, Amerikanistik
Advisor: Beck, Sigrid (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2018-11-08
DDC Classifikation: 400 - Language and Linguistics
420 - English and Old English
430 - Germanic languages; German
Keywords: Spracherwerb , Linguistik , Semantik , Pronomen , Definitheit
Other Keywords:
pronouns
definites
formal semantics
formal pragmatics
language acquisition
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Inhaltszusammenfassung:

Diese Dissertation führt formale Semantik und Pragmatik und Erstspracherwerb im Fall von Pronomen und Definita zusammen. Eine semantisch-pragmatische Analyse von Pronomen und Definita gibt ein detailliertes Bild von der Zielgrammatik im Erstspracherwerb und liefert dadurch konkrete Vorhersagen, während der Erstspracherwerb ein genaues Bild vom Erwerbsverlauf und –alter gibt und dadurch empirische Befunde zur Überprüfung der theoretischen Vorhersagen liefert. Innerhalb der formalen Analyse berücksichtigt die Arbeit insbesondere zwei Aspekte. Einerseits erfolgt ein Vergleich zwischen der Uniform und Classical View, wobei der zentrale Unterschied zwischen beiden Theorien im Folgenden besteht. Die Classical View modelliert Pronomen als Variablen, und Definita als Präsuppositionsauslöser von Einzigkeit. Die Uniform View hingegen analysiert Definita und Pronomen gleichermaßen als Präsuppositionsauslöser. Der zweite Aspekt der Analyse beleuchtet ein weiteres präsuppositionales Feature. Nur Pronomen werden mit einem zusätzlichen Salienzfeature analysiert. Eine Sprachproduktionsstudie mit englischsprachigen und deutschsprachigen Korpora dient zur Überprüfung der Vorhersagen des Theorievergleichs zwischen Uniform und Classical View. Eine Sprachverständnisstudie überprüft die Vorhersagen über den Erwerb des zusätzlichen Salienzfeatures. Die zentralen Ergebnisse sind, dass es innerhalb der Sprachproduktion für die Uniform View keine Evidenz gibt. Zudem bieten die Daten eine Bestätigung für die Präsenz des Salienzfeatures bei Dreijährigen. Für die formale Semantik und Pragmatik folgt, dass in Frage steht, inwiefern die Uniform View die tatsächliche Zielgrammatik abbildet, während die Sprachverständnisdaten das Salienzfeature bei Pronomen bestätigen. Für die Erwerbsforschung folgt durch diese Erkenntnisse ein genaueres Bild des Erstspracherwerbsprozesses.

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