Effektivität und Verlauf der peritonealen und renalen Natrium- und Phosphat-Elimination bei Peritonealdialyse-Patienten an der Universitätsklinik Tübingen

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dc.contributor.advisor Artunc, Ferruh (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Moor, Veronika
dc.date.accessioned 2018-02-06T07:12:31Z
dc.date.available 2018-02-06T07:12:31Z
dc.date.issued 2018
dc.identifier.other 498122328 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/80107
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-801071 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-21501
dc.description.abstract In der vorliegenden Doktorarbeit wurde die Natrium- und Phosphat-Elimination retrospektiv bei n=51 inzidenten und prävalenten Peritonealdialysepatienten des Uniklinikums Tübingen untersucht. Die Patienten wurden nach PD-Modalität in 3 Gruppen getrennt analysiert, eine CAPD-Gruppe mit n=24 Patienten, eine APD-Gruppe mit n=23 Patienten und eine CAPD+APD-Gruppe mit n=10 Patienten. Der Beobachtungszeitraum dieser Studie begann am 1.10.2010 mit dem routinemäßigen Monitoring der benötigten Werte und endete am Stichtag 1.9.2015. Zwischen den drei Gruppen wurden signifikante Unterschiede in der Dialysedauer, der Zeit in der Studie, der GFR, dem Dialysat-Volumen, dem Glucoseanteil im Dialysat und der Verwendung von Icodextrin gefunden. Diese wurden als Kofaktoren für weitere statistische Tests übernommen. Die mittlere peritoneale Natrium-Entfernung lag zwischen 90 und 126 mmol pro 24h. Dabei eliminierte die CAPD+APD-Gruppe am meisten Natrium peritoneal, gefolgt von der CAPD-Gruppe und APD-Gruppe. Über die Zeit stieg die Natrium-Elimination nur in der CAPD+APD- und in der CAPD-Gruppe. Die Verwendung von Icodextrin und der Anteil Glucose im Dialysat hatten unabhängigen Einfluss auf die peritoneale Natrium-Elimination. Die peritoneale Phosphat-Elimination lag im Mittel bei 8-13 mmol pro 24 und war in der CAPD+APD-Gruppe am größten, gefolgt von der APD-Gruppe. Über die Zeit gesehen nahm die peritoneale Phosphat-Entfernung in allen drei Gruppen im Trend, jedoch nicht signifikant zu. Außerdem hatten das Dialysevolumen und das Phosphat im Plasma Einfluss auf die peritoneale Phosphat Elimination. In der renalen Natrium-Elimination lag die CAPD-Gruppe vor der APD- und der CAPD+APD-Gruppe. Genauso wurde auch bei der Gesamtausscheidung von Natrium und Phosphat konnte kein Unterschied zwischen den drei Gruppen gefunden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Patienten am Uniklinikum Tübingen, mit ihren dort angeordneten Peritonealdialyseregimen im Hinblick auf die Natrium- und Phosphat Ausscheidung gleich gut behandelt wurden, unabhängig von der gewählten Peritonealdialysemodalität. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Phosphate , Natrium , Ausscheidung , Dialyse de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Natrium- und Phosphat-Ausscheidung de_DE
dc.subject.other APD en
dc.subject.other CAPD+APD en
dc.subject.other CAPD en
dc.subject.other Phosphorus en
dc.subject.other Peritoneal dialysis en
dc.subject.other Sodium en
dc.title Effektivität und Verlauf der peritonealen und renalen Natrium- und Phosphat-Elimination bei Peritonealdialyse-Patienten an der Universitätsklinik Tübingen de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2017-11-07
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.source erschienen in: Kidney & Blood Pressure Research, 2017, Vol 42, No 2, S. 257–266 de_DE

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