Effekte hochschulinterner indikatorenbasierter Steuerungs- und Anreizverfahren auf das Forschungsverhalten von Professorinnen und Professoren an sozialwissenschaftlichen Fachbereichen

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URI: http://hdl.handle.net/10900/79572
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-795721
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-20970
Dokumentart: Dissertation
Date: 2017-12-18
Language: German
Faculty: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Department: Erziehungswissenschaft
Advisor: Schmidt-Hertha, Bernhard (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2017-11-23
DDC Classifikation: 300 - Social sciences, sociology and anthropology
370 - Education
Keywords: Hochschulforschung , Governance , Leistungsmessung , Organisationstheorie , Motivationstheorie
Other Keywords: Hochschulsteuerung
Forschungsindikatoren
Forschungsverhalten
Steuerungsverfahren
Leistungsorientierte Mittelverteilung
Zielvereinbarungen
W-Besoldung
New Public Management
Forschungsmotivation
Professorenbefragung
Multiple Regression
Reputation
Scientific Community
Public Service Motivation
Anreizverfahren
Intrinsische Motivation
Quantitative Hochschulforschung
Professionstheorie
Onlinebefragung
Fachkulturen
Forschungskulturen
Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn
Leistungsindikatoren
Hochschulgovernance
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Inhaltszusammenfassung:

Im Zuge des unter dem Schlagwort New Public Management gefassten Governance-Wandels im öffentlichen Sektor lässt sich auch in der deutschen Hochschullandschaft eine Intensivierung des Wettbewerbs sowohl zwischen als auch innerhalb der Hochschulen beobachten. Die leistungsorientierte Wettbewerbslogik spiegelt sich innerhalb der Hochschulen durch den Einsatz verschiedener indikatorenbasierter Steuerungsverfahren (z. B. indikatorenbasierte Mittelzuweisung) wider, die Anreize zu Leistungssteigerungen sowie effizientem und effektiven Handeln in Forschung und Lehre schaffen sollen. Mit dieser Arbeit soll nun ein Beitrag zur Analyse der Effekte von solchen hochschulinternen indikatorenbasierten Steuerungsversuchen auf das Forschungsverhalten geleistet werden. Mit Hilfe einer standardisierten Online-Befragung von sozialwissenschaftlichen Professorinnen und Professoren in Deutschland wird hierzu zunächst im Rahmen von fächervergleichenden deskriptiven Analysen die Verbreitung und Ausgestaltung der verschiedenen Verfahren in den Blick genommen. Zur Überprüfung möglicher Zusammenhänge zwischen indikatorenbasierten Steuerungsversuchen und dem Forschungsverhalten werden unter Verwendung eines organisations-, professions- und motivationstheoretischen Analyserahmens sechs Forschungshypothesen abgeleitet, die anhand der erhobenen Befragungsdaten mittels bi- und multivariater Auswertungsverfahren empirisch überprüft werden. Die Ergebnisse der Studie deuten auf eine nur sehr gering ausgeprägte Steuerungswirkung der Verfahren hin. Schwache Zusammenhänge mit dem Forschungsverhalten lassen sich nur bei einzelnen Forschungstätigkeiten nachweisen. Von deutlich höherer Bedeutung und für das Forschungsverhalten handlungsleitend sind vielmehr der mit den jeweiligen Forschungstätigkeiten verbundene Reputationszuwachs in der Scientific Community sowie deren Beitrag für den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn.

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