Verlauf nach Darmtransplantation - Der Zusammenhang von Transporterbesatz im Darm, Elektrolytresorption und Nierenfunktion

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dc.contributor.advisor Lamprecht, Hans-Georg (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Reiner, Johannes
dc.date.accessioned 2017-07-20T08:33:35Z
dc.date.available 2017-07-20T08:33:35Z
dc.date.issued 2017-07-20
dc.identifier.other 491044712 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/77196
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-771960 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-18597
dc.description.abstract Die Darmtransplantation ist eine Therapieoption in der Behandlung des Kurzdarmsyndroms/Darmversagens. Die Langzeitprognose nach Transplantation ist immer noch vergleichsweise schlecht. Eine häufige Komplikation stellt die chronische Niereninsuffizienz dar, die im Vergleich mit anderen Organtransplantationen bei der Darmtransplantation besonders häufig auftritt. Eine Ursache dafür sind hohe Serum-Spiegel an nephrotoxischen Calcineurin-Inhibitoren. Unklar ist immer noch, welche anderen Faktoren beitragen. Im Darm werden Wasser und Elektrolyte aufgenommen, aber es ist noch nicht untersucht, ob die Wasser- und NaCl-Aufnahmefähigkeit im Dünndarm nach Transplantation verändert ist. Um dies zu beurteilen, wurde hier die RNA-Expression der wichtigsten Transporter, welche die elektroneutrale Natriumchloridresorption vermitteln, untersucht. Die RNA-Expression von NHE3, DRA und CFTR im transplantierten Ileum war im hier vorliegenden Patientenkollektiv vermindert. Vor allem unmittelbar nach Transplantation schwankten die Expressionslevel stark und auf niedrigem Niveau. Mit der Zeit schien sich die Expression zu erholen und auf 56,8 % bis 67,3% erniedrigte Werte im Vergleich zu gesunden Kontrollen zu stabilisieren. Dieser zeitliche Verlauf korrelierte mit dem Verlauf der Nierenfunktion: Direkt nach Transplantation fiel die glomeruläre Filtrationsrate stark ab und stabilisierte sich dann auf niedrige Werte. Ebenfalls parallel dazu wurden die Tacrolimus-Talspiegel nach klinischen Kriterien auf niedrigere Werte reduziert. Diese zeitlich parallel verlaufenden Veränderungen in der Nierenfunktion sind wahrscheinlich zum großen Teil der Tacrolimus-vermittelten Nephrotoxizität zuzuschreiben. Außerdem erscheint eine Beeinflussung der Nierenfunktion durch eine verminderte Wasser- und Elektrolytresorption des transplantierten Dünndarms im Sinne einer zusätzlichen prärenalen Komponente wahrscheinlich. Ungeklärt bleibt das Ausmaß funktioneller Transportveränderungen in der Mukosa des transplantierten Darmes und deren quantitativer Anteil an der eingeschränkten Nierenfunktion durch gestörten Wasser-Elektrolythaushalt. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Darm , Niereninsuffizienz de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Verlauf nach Darmtransplantation - Der Zusammenhang von Transporterbesatz im Darm, Elektrolytresorption und Nierenfunktion de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2017-06-16
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.source erschienen in: Transplant Proc, Band 48 (2), 2016, S. 499-506 de_DE

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