In vitro Untersuchungen zur Wirkung von Stickstoffmonoxidgas auf cystische Fibrose assoziierte Bakterien und deren Biofilme

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dc.contributor.advisor Autenrieth, Ingo Birger (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Kellert, Johannes
dc.date.accessioned 2017-01-13T06:21:34Z
dc.date.available 2017-01-13T06:21:34Z
dc.date.issued 2017-01-10
dc.identifier.other 48172365X de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/73944
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-739447 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-15351
dc.description.abstract Chronische Atemwegsinfektionen haben den größten Einfluss auf Morbidität und Mortalität bei Patienten mit cystischer Fibrose (CF). Dabei ist die Bildung von Biofilm ein wesentlicher Mechanismus für die Persistenz verschiedener Bakterienspezies in den Atemwegen, was eine antibiotische Eradikation kaum noch möglich macht. Deshalb ist es notwendig, neue antibiotische Substanzen zu finden, die gegen multiresistente CFassoziierte Keime in Biofilmen, bakterizid wirken und gleichzeitig klinisch gut applizierbar sind. Das Radikal Stickstoffmonoxid (NO) hat durch seine nitrosativen und oxidativen Eigenschaften bei einer Dosis von 100-200 ppm nachweislich eine breite antibiotische Potenz gegen Bakterien, Viren und Pilze. Weiterhin wurde bereits gezeigt, dass inhalatives NO (gNO), intermittierend appliziert bei gesunden Probanden gut toleriert wird. In einer klinischen Studie der Universitätskinderklinik Tübingen wurde mit der inhalativen gNOTherapie gute Ergebnisse hinsichtlich der bakteriellen Besiedelung und der Lungenparameter gezeigt. Diese Arbeit untersucht in vitro die Wirkung von 200 ppm gNO auf CF-assoziierte Bakterien in planktonischer Form wie auch im Biofilm. Die Ergebnisse dieser Arbeit haben gezeigt, dass gNO ein suffizientes Agens ist, um für die CF charakteristische Bakterienspezies abzutöten, oder zumindest in ihrer Zahl deutlich zu vermindern. Für die planktonische Wachstumsform hat sich die Verwendung von Flüssigmedium als beachtliche Störgröße herausgestellt. Um einen Effekt zu beobachten, musste hier die Dosis erheblich erhöht werden. Bei der Begasung von Biofilmen genügten 200 ppm gNO, um einen bakteriziden Effekt zu demonstrieren. Explizit die Biofilme des P. aeruginosa Patientenisolat PA14 zeigten eine vergleichsweise gute Sensibilität und konnten nach 6 h Begasung mit 200 ppm gNO komplett eradiziert werden. Da P. aerugniosa der Leitkeim der CF ist und mit zunehmendem Alter die Inzidenz dieses Bakteriums in CFPatientenlungen auf über 70% steigt, scheint die Therapie mit gNO eine vielversprechende Therapieergänzung zu sein. Ziel weiterer Forschung sollte es sein, die Wirkung verschiedener gNO-Dosen und Applikationsformen in vivo zu evaluieren und optimal an die CF-Therapie anzupassen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Mukoviszidose , Stickstoffmonoxid de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title In vitro Untersuchungen zur Wirkung von Stickstoffmonoxidgas auf cystische Fibrose assoziierte Bakterien und deren Biofilme de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-09-23
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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