Erfassung des Volumenstatus bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz mittels Bioimpedanzspektroskopie und Identifikation von Prädiktoren der Überwässerung

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dc.contributor.advisor Artunc, Ferruh (Prof. Dr. med.)
dc.contributor.author Schork, Anja Natalie
dc.date.accessioned 2016-07-22T07:14:48Z
dc.date.available 2016-07-22T07:14:48Z
dc.date.issued 2016
dc.identifier.other 475127587 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/71746
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-717460 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-13158
dc.description.abstract Der Body Composition Monitor (BCM) zur Messung des Volumenstatus und Therapieplanung ist bei Dialysepatienten etabliert. In der vorliegenden Studie wurde die BCM-Messung bei n = 187 Patienten mit chronischer Nierenerkran-kung (CKD) der Stadien G1 bis G5 ohne Dialysepflichtigkeit und bei n = 10 nephrotischen Patienten und n = 15 gesunden Probanden zum Vergleich durchgeführt und die Korrelationen der Parameter des Volumenstatus mit klinischen und laborchemischen Parametern untersucht. Bei 27 % der CKD-Patienten war eine Überwässerung nach BCM (OH) > 1 l/1,73m² vorhanden, die z.T. mit klinischen Methoden nicht erkannt wurde und mit Fortschreiten der CKD zunahm. OH korrelierte mit erhöhtem Blutdruck und Plasma-NT-pro-BNP und mit der retrospektiven Abnahme der glomerulären Filtrationsrate (GFR). Die OH korrelierte außerdem negativ mit der Serum-Aldosteron-Konzentration und der Plasma-Renin-Aktivität. Die erhobenen Daten sprechen für eine Entstehung der Überwässerung gemäß der Overflow-Hypothese mit primärer Salzretention. Die Proteinurie war ein stark mit der OH assoziierter Faktor in univariaten sowie multivariaten Analysen und korrelierte ebenfalls mit der GFR-Abnahme. Die Serinproteasen Plasmin und Plasma-Kallikrein kamen bei CKD-Patienten als Vorstufe und in aktiver Form im Urin vor, verstärkt bei höherer Proteinurie, und korrelierten ebenfalls mit der OH und der GFR-Abnahme. Serinproteasen im Urin könnten über die proteolytische Aktivierung des ENaC eine primäre Salzretention verursachen und zur Überwässerung bei CKD beitragen und stellen ein mögliches therapeutisches Angriffsziel dar. Die Einschätzung der Überwässerung ist im Management der CKD essentiell und muss in die Therapieplanung mit einbezogen werden, um Progression und Folgemorbiditäten zu verhindern. Die BCM-Messung bei CKD-Patienten schätzt den Volumenhaushalt umfassend und valide ein und stellt ein nicht-invasives und sensitives Verfahren zur Aufdeckung einer latenten Überwässerung dar. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Niereninsuffizienz , Wasserhaushalt , Proteasen , Plasmin , Kallikreine , Natriumkanal de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other CKD de_DE
dc.subject.other Überwässerung de_DE
dc.subject.other Bioimpedanzspektroskopie de_DE
dc.title Erfassung des Volumenstatus bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz mittels Bioimpedanzspektroskopie und Identifikation von Prädiktoren der Überwässerung de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-07-12
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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