Herzratenvariabilität bei Depression unter Berücksichtigung demographischer, vaskulärer und medikamentöser Faktoren

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dc.contributor.advisor Berg, Daniela (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Nasi-Kordhishti, Isabella
dc.date.accessioned 2016-06-27T07:01:41Z
dc.date.available 2016-06-27T07:01:41Z
dc.date.issued 2016-06-24
dc.identifier.other 47121826X de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/70770
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-707702 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-12183
dc.description.abstract In dieser Arbeit wird der Zusammenhang zwischen Depression und Herzratenvariabilität untersucht, um einen Anhalt zu finden, der in Zukunft zur Früherkennung bzw. zur Einschätzung des Risikos, an einer neurodegenerativen Krankheit zu erkranken, eingesetzt werden kann. So könnten bei Risikopersonen Therapien früher einsetzen und so den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität verbessert werden. Die Analysen dieser Arbeit wurden an 787 Probanden durchgeführt (394 Männer und 393 Frauen) zwischen 50 und 84 Jahren, die keine Herzfunktionseinschränkungen aufwiesen. Die HRV wurde anhand einer Kurzzeitableitung von 2 min. am liegenden entspannten Probanden gemessen. Folgende HRV-Maße wurden im Zusammenhang mit Depression und vaskulären Faktoren analysiert: BpM (Beats per Minute), VK (Variationskoeffizient), RMSSD (Root Mean Square of Successive Differences). Die Depression wurde anhand der Anamnese und des MDI Fragebogens beurteilt. Weitere Einflussfaktoren auf die HRV, die berücksichtigt wurden, sind: Diabetes, Hypertonie, BMI, Rauchen, Medikamente (β-Blocker und Antidepressiva) und Bildung. Bei den Analysen zeigte sich, dass Alter, Diabetes und Depression signifikante Effekte auf die HRV haben, wie es auch in der Literatur beschrieben wird. Die anderen Faktoren zeigten keinen signifikanten Effekt. Ein weiterer Befund stellt die signifikante Interaktion zwischen Geschlecht und Depression auf die HRV dar: Depressive Männer hatten eine signifikant niedrigere HRV im Vergleich zu den depressiven Frauen. Man kann davon ausgehen, dass innerhalb dieser Subgruppe die depressiven Männer die Hauptträger des Effektes einer verminderten HRV sind. Alter, Diabetes und Depression (v.a. bei Männern) zeigen eine signifikant verminderte HRV. Um die HRV als möglichen Früherkennungsmarker für neurodegenerativen Erkrankungen etablieren zu können, sind die Effekte von Alter, Diabetes, Depression und Geschlecht zu berücksichtigen, welche in der vorliegenden Arbeit analysiert wurden. Um die HRV, evtl. gemeinsam mit anderen Markern, zur Früherkennung von neurodegenerativen Erkrankungen verwenden zu können, sind prospektive, longitudinale Studien wie die TREND-Studie nötig. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Herzfrequenzvariabilität , Depression de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other demographische Faktoren de_DE
dc.subject.other vaskuläre Faktoren de_DE
dc.subject.other medikamentöse Faktoren de_DE
dc.title Herzratenvariabilität bei Depression unter Berücksichtigung demographischer, vaskulärer und medikamentöser Faktoren de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-06-03
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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