Versorgungsqualität bei polytraumatisierten Patienten in einem nichtuniversitären Überregionalen Traumazentrum

DSpace Repository


Dateien:

URI: http://hdl.handle.net/10900/69520
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-695202
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-10934
Dokumentart: Dissertation
Date: 2016
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Zahnmedizin
Advisor: Maurer, Franz (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2016-04-13
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Polytrauma
Other Keywords: Überregionales Traumazentrum
Schockraum
Trauma Score
Traumanetzwerk
License: Publishing license excluding print on demand
Show full item record

Inhaltszusammenfassung:

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Krankenhauses St. Elisabeth Ravensburg nimmt als Überregionales Traumazentrum eine wichtige Stellung im Rahmen der Schwerstverletzten – Versorgung ein. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Versorgungsqualität polytraumatisierter Patienten im Krankenhaus St. Elisabeth als einem nichtuniversitären Überregionalen Traumazentrum. Insbesondere wurde der Behandlungserfolg anhand des Patientenguts und der Unfallursache, sowie dem Verletzungsspektrum untersucht. Zusätzlich die Art des Transports, die benötigte Transportzeit vom Unfallort bis in den Schockraum, die dort durchgeführte Diagnostik und die Dauer der Schockraumphase evaluiert. Insgesamt konnten n = 73 Patienten, welche im Jahr 2012 über den Schockraum im Krankenhaus St. Elisabeth Ravensburg stationär aufgenommen worden waren, in die retrospektive Studie eingeschlossen werden, n = 54 dieser Patienten waren polytraumatisiert mit einem ISS ≥ 16 Punkten. Außerdem wurden die Daten einer Notarztumfrage zur Zufriedenheit der Schockraumversorgung von polytraumatisierten Patienten in die Auswertung miteinbezogen. Der Vergleich der Daten der Patienten des Krankenhauses St. Elisabeth Ravensburg mit den Daten des Traumaregisters DGU® führte zu folgendem Ergebnis: Die im Jahr 2012 im Krankenhaus St. Elisabeth Ravensburg festgestellte höhere Sterblichkeit der polytraumatisierten Patienten im Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt des Traumaregisters erklärt sich durch eine deutlich höhere durchschnittliche Verletzungsschwere und vor allem auch häufigeren schweren Schädelhirntraumata.

This item appears in the following Collection(s)