Patellofemoraler Druck bei Knietotalendoprothesen mit und ohne Retropatellarersatz - eine in vitro Studie

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dc.contributor.advisor Wülker, Nikolaus (Prof. Dr.) de_DE
dc.contributor.author Kohler, Philipp Maximilian
dc.date.accessioned 2016-04-05T09:05:50Z
dc.date.available 2016-04-05T09:05:50Z
dc.date.issued 2016
dc.identifier.other 46445140X de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/69138
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-691387 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-10554
dc.description.abstract ZUSAMMENFASSUNG: Ziel dieser Studie war es, in einer simulierten dynamischen muskelgesteuerten Knieflexion den Einfluss einer KTP mit und ohne RPE auf den retropatellaren Druck zu messen, um Aussagen über eine veränderte Biomechanik nach Prothesenimplantation und damit über eine mögliche Ursache des persistierenden vorderen Knieschmerzes zu liefern. METHODEN: An einem speziell entwickelten, komplexen Kniekinemator wurde an 7 präparierten Knien eine dynamische Knieflexion zwischen 25° und 90° simuliert. Dabei wurde über die Quadrizepssehnen eine variable Muskelkraft aufgebracht, die dafür sorgte, dass die Gewichtskraft am distalen Ende des Präparats konstant gehalten wurde. Über flexible, in den Retropatellarraum eingebrachte Druckmessfolien (Tekscan®) wurden die retropatellaren Druckverhältnisse während dieser Knieflexion aufgezeichnet. Diese Messung wurde jeweils für native Knie, nach Implantation einer totalen Knieendoprothese Typ Genesis II ( Fa. Smith & Nephew) ohne Retropateelarsatz, als auch nach Implantation des Retropatellarersatzes durchgeführt. ERGEBNISSE: Durch die Implantation einer KTP verdoppelt sich der Maximaldruck retropatellar signifikant (40°-90° p < 0,025) und erreicht nach Implantation des RPE sogar den achtfachen Druckwert (25°-90° p < 0,019). Gleichzeitig wird durch die Implantation der KTP die Druckfläche auf ein Viertel signifikant verkleinert (50°-90° p < 0,001) und wird nach RPE nur noch punktförmig, mit einer signifikanten Verringerung um das achtfache im Vergleich zum nativen Präparat. Ebenfalls konnten signifikante Änderungen der Verlaufs des Druckschwerpunktes nach Implantation der KTP mit und ohne RPE in craniocaudaler Richtung nachgewiesen werden. Veränderte Muskelkraftverteilung der Oberschenkelmuskulatur führt zu keiner signifikanten Veränderung der retropatellaren Druckverteilung. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Implantation einer KTP vergrößert den retropatellarer Druck ohne RPE signifikant, nach Implantation eines RPE sogar hochsignifikant. Trotz korrektem Einbau des Retropatellarersatzes kommt es dadurch zu einer deutlichen Veränderung der biomechanischen Verhältnisse im Patellofemoralgelenk und kann als eine mögliche Ursache für persistierende vordere Knieschmerzen nach KTP angesehen werden. Aus biomechanischer Sicht ist daher von einem routinemäßigen Einbau des RPE abzusehen, der Erhalt der nativen Patella voranzustellen und nur in selektiven Fällen mit klinisch bereits bestehender retropatellarer Arthrose und präoperativem vorderen Knieschmerz ein primärer Einbau des RPE durchzuführen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Kniegelenk , Endoprothese , Kniescheibe de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Kniekinemator de_DE
dc.subject.other Patellofemoraler Druck de_DE
dc.subject.other Knietotalendoprothese de_DE
dc.subject.other Retropatellarsatz de_DE
dc.title Patellofemoraler Druck bei Knietotalendoprothesen mit und ohne Retropatellarersatz - eine in vitro Studie de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-03-14
utue.publikation.fachbereich Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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