Die Plattenosteosynthese bei lateraler Klavikulafraktur - eine retrospektive Analyse

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dc.contributor.advisor Stöckle, Ulrich (Prof. Dr. med.)
dc.contributor.author Schiele, Clara Sophie
dc.date.accessioned 2016-02-01T09:15:00Z
dc.date.available 2016-02-01T09:15:00Z
dc.date.issued 2016
dc.identifier.other 454870760 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/68018
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-680180 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-9437
dc.description.abstract Die ideale Versorgung der instabilen distalen Klavikulafraktur (Jäger und Breitner IIa) ist auf Grund der hohen Komplikationsrate bei gleichzeitig mäßiger Studienlage mit bisweilen sehr kleinen Studienpopulationen (nicht selten < 10) ein kontroverses Thema. Historisch bedingt wurden laterale Klavikulafrakturen als „harmlos“ verkannt und konservativ behandelt. Aufgrund hoher Pseudarthroseraten herrscht mittlerweile Konsens unter Fachleuten über die Operationsindikation der instabilen lateralen Klavikulafraktur. Über die Art des operativen Vorgehens wird dagegen weiterhin kontrovers diskutiert. In der vorliegenden Studie wurden im Zeitraum von Oktober 2009 bis Dezember 2010 insgesamt 30 Patienten im Alter von 16-68 Jahren retrospektiv untersucht, die nach lateraler Klavikulafraktur Typ IIa (nach Jäger und Breitner) in der Abteilung für Unfallchirurgie des Klinikums Rechts der Isar mittels winkelstabiler 3,5mm T-Platte (Firma Synthes) und zusätzlicher PDSAugmentation des CC-Bandapparats operativ versorgt wurden. Zur Evaluation des klinischen Ergebnisses wurden nach durchschnittlich 14,3 (4,7-37,2) Monaten der Simple-Shoulder-Test, sowie DASH- und Constant-Score erhoben. Zusätzlich wurden die Patienten mittels Fragebogen zum subjektiven Befinden und eventuell verbliebenen Einschränkungen im Alltag befragt und eine radiologische Kontrolle mittels konventioneller Röntgenbildgebung durchgeführt. Im Vergleich zu oben genannten herkömmlichen operativen Verfahren wie der Zuggurtungsosteosynthese oder der Hakenplatte, die bisher die am häufigsten angewandte Methode darstellt, zeigte sich im Patientenkollektiv ein vergleichbares, teilweise sogar deutlich besseres Ergebnis beim Constant Score, bei gleichzeitig geringerer Komplikationsrate. Auch erscheint eine 5 Zusammenfassung 65 Metallentfernung, im Gegensatz zu anderen Operationsimplantaten, wie beispielsweise der Hakenplatte oder dem Knowles-Pin, nicht zwingend erforderlich. Alle Patienten zeigten eine knöcherne Konsolidierung innerhalb eines Zeitraums von 6 - 10 Wochen postoperativ. Keiner der Patienten musste sich im Zeitraum von 3 Jahren einer komplikationsbedingten Revisionsoperation unterziehen. Bei keinem der in die Studie eingeschlossenen Patienten wurde ein neurologisches Defizit beobachtet. Das vorgestellte Operationsverfahren mit winkelstabiler 3,5mm T-Platte und PDS-Augmentation des CC-Bandapparates zur Stabilisierung der instabilen lateralen Klavikulafraktur zeigte gute bis sehr gute klinische Ergebnisse ohne wesentliche Komplikationen. Bei bisher schlechter Datenlage stellt die vorliegende Arbeit mit einer - gemessen an der aktuellen Literatur - großen Studienpopulation einen wichtigen Schritt für die Etablierung dieser vielversprechenden Operationsmethode dar. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Osteosynthese , Schlüsselbein de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Die Plattenosteosynthese bei lateraler Klavikulafraktur - eine retrospektive Analyse de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-01-08
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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