Gangbildveränderungen im Rahmen von Dual-Tasking bei Parkinson-Patienten und Gesunden

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dc.contributor.advisor Maetzler, Walter (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Mächtel, Mirjam Christine
dc.date.accessioned 2016-01-21T14:32:57Z
dc.date.available 2016-01-21T14:32:57Z
dc.date.issued 2016
dc.identifier.other 45465362X de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/67815
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-678154 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-9234
dc.description.abstract Das idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) ist eine chronische progrediente Erkrankung, dessen Prävalenz mit zunehmendem Lebensalter steigt und dass daher in unserer älter werdenden Gesellschaft eine zunehmende Bedeutung bekommt. Gesundheitspolitisch spielt dabei die Morbidität aufgrund von Stürzen im Rahmen der Gangbildveränderungen eine zentrale Rolle. Es wurden für diese Arbeit die Daten von zwei Patientenkollektiven mit unterschiedlicher Krankheitsdauer und eine Kontrollgruppe ausgewertet. Dabei wurden mit Hilfe eines tragbaren Sensors die Hauptkomponenten des Gehens, sowie die unter Dual Task Bedingungen auftretenden Gangbildveränderungen untersucht. Bei diesen Dual Task Untersuchungen mussten die Probanden neben dem Gehen jeweils eine zusätzliche motorisch und eine kognitiv betonte Aufgabe ausführen (non-walking Task). Bei den Dual Task Untersuchungen scheint der non-walking Task mit motorischer Komponente (in dieser Arbeit Kreuze auf ein Blatt Papier setzten) gegenüber einem parallel durchgeführten rein kognitiven Test (Subtrahieren in 7er Schritten) die sensitivere Methode zu sein, um Leistungsverluste bei den IPS-Patienten zu erfassen. Die Kreuzgeschwindigkeit war signifikant unterschiedlich zwischen IPS und Kontrollen, nicht jedoch die Subtraktionsgeschwindigkeit. Bei der Berechnung der Dual Task Kosten, die anzeigen in welchem Ausmaß die Ausführung einer zuvor einzeln erfüllten Aufgabe an Qualität abgenommen hat, wenn noch eine zusätzliche Aufgabe bearbeitet werden muss, zeigten sich bei den Gang-Parametern, entgegen unserer ursprünglichen Annahme, weder beim gleichzeitigen Kreuze setzen noch beim gleichzeitigen Subtrahieren signifikante Unterschiede zwischen IPS-Patienten und Kontrollen. In unseren Untersuchungen wurden die Abstriche beim Dual Tasking bei der Ausführung des non-walking Tasks gemacht, was bedeuten würde, dass IPS-Patienten im Sinne einer „posture first“ Strategie sinnvollerweise der Stabilisierung des Gangbildes den Vorzug geben. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Parkinson-Krankheit de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Gangbildveränderungen de_DE
dc.subject.other Dual Tasking de_DE
dc.title Gangbildveränderungen im Rahmen von Dual-Tasking bei Parkinson-Patienten und Gesunden de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2015-12-14
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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