Die Freizügigkeit von viralen T-Zell-Epitopen innerhalb des HLA-A*03-Supertyps und ihre Bedeutung für die angewandte Immuntherapie von Krebs

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dc.contributor.advisor Stevanović, Stefan (Prof. Dr. rer. nat.)
dc.contributor.author Grabenbauer, Christoph Georg
dc.date.accessioned 2016-01-11T14:11:27Z
dc.date.available 2016-01-11T14:11:27Z
dc.date.issued 2015
dc.identifier.other 454075839 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/67438
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-674389 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-8858
dc.description.abstract Die Gene der MHC-Region des Menschen unterliegen einem enormen Polymorphismus, so dass die verschiedenen HLA-Klasse I-Moleküle jeweils Peptide mit unterschiedlichen Motiven präsentieren. Dadurch wird die gezielte Peptid-Immuntherapie erschwert und muss in ihrer Zusammensetzung individuell angepasst werden. Schon in den 90er Jahren wurden HLA-Moleküle der Klasse I, die eine ähnliche Peptidbindung aufweisen, in sogenannte Supertypen eingegliedert, deren Berücksichtigung bei der Immuntherapie eine Vereinfachung bringen sollten. Diese Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, die Auswirkungen dieser konstruierten Gruppen von Molekülen, in diesem Fall des Supertyps HLA-A*03, mit Hilfe von T-Zell-Reaktionen gegen virale Epitope zu untersuchen, um genauere Aussagen über seine Relevanz zu machen. Zu diesem Supertyp gehören die Moleküle HLA-A*03, A*11, A*31, A*33, A*66 und A*68. Zunächst wurden mononukleäre Blutzellen über 12 Tage kultiviert, um den Nachweis der antigenspezifischen T-Zellen per Elispot zu vereinfachen. Dabei kann durch Anwendung des Protokolls die Anzahl der Spots um das bis zu 22,8-fache gesteigert werden. Anschließend wurden Peptide aus bestimmten Antigenen des Epstein-Barr-Virus auf ihre Immunogenität im Kontext von HLA-A*11-positiven Blutspendern getestet. Die Reaktionen der 22 Epitope wurden eingeteilt nach Höhe ihrer Erkennungsfrequenz unter den Blutspendern sowie Dominanz ihrer Immunantwort. Ein Vergleich innerhalb des HLA-A*03-Supertyps zeigt eine sehr eingeschränkte Freizügigkeit von hochfrequenten T-Zell-Epitopen. Eine ausgeprägte Überlappung konnte für einige niedrigfrequente EBV-Epitope zwischen A*03 und A*11 nachgewiesen werden. Reaktionen gegen zwei der niedrigfrequenten Epitope sind spezifisch, rufen aber keine bifunktionalen T-Zellen hervor. Eine Ausnutzung von Freizügigkeiten innerhalb des HLA-A*03-Supertyps für die Abdeckung einer breiteren Bevölkerungsschicht bei Peptidvakzinierungen scheint somit nicht gegeben. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Epitop , Immuntherapie , Epstein-Barr-Virus , Freizügigkeit , HLA , Killerzelle de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other T-Zell-Epitope de_DE
dc.subject.other HLA-A*03-Supertyp de_DE
dc.subject.other immunotherapy en
dc.subject.other HLA-A*03-supertype en
dc.subject.other promiscuity en
dc.subject.other Epstein-Barr virus en
dc.subject.other T cell-epitopes en
dc.title Die Freizügigkeit von viralen T-Zell-Epitopen innerhalb des HLA-A*03-Supertyps und ihre Bedeutung für die angewandte Immuntherapie von Krebs de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2015-11-13
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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