Untersuchung des Sekundären Hyperparathyreoidismus in einem Mausmodell der chronisch progredienten Niereninsuffizienz

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URI: http://hdl.handle.net/10900/67108
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-671085
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-8528
Dokumentart: Dissertation
Date: 2015-12
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Artunc, Ferruh (Prof. Dr. med.)
Day of Oral Examination: 2015-12-03
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Sekundärer Hyperparathyreoidismus , Chronische Niereninsuffizienz , Nephrotisches Syndrom , Maus , Phosphate
Other Keywords:
SHPT
Nephrotic syndrome
Mice
Phosphorus
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Inhaltszusammenfassung:

Der sekundäre Hyperparathyreoidismus (SHPT) als eine typische Folgeerkrankung der chronischen Niereninsuffizienz führt zur Schädigung des Skelettsystems und zur ektopen Verkalkung von Weichteilen und Gefäßen. Hierdurch steigt die Morbidität und Mortalität von Dialysepatienten. Die Entstehung des SHPT bei eingeschränkter Nierenfunktion beruht auf einer komplexen Störung des Calcium-, Phosphat- und Vitamin-D-Haushalts. Mit der Entdeckung von FGF23 wurde der verminderten renalen Phosphatausscheidung eine gewichtigere Rolle in der Entstehung des SHPT beigemessen als der Störung des Vitamin-D-Haushalts. Dies wird als Paradigmenwechsel in der Pathophysiologie des SHPT gesehen. In dieser Arbeit wurde zunächst die Entwicklung und der zeitliche Verlauf des SHPT in einem proteinurischen Mausmodell beobachte. Das verwendete Mausmodell bildet sämtliche Stadien der chronischen Niereninsuffizienz ab und geht mit einem Verlust von Vitamin D über den Urin einher. Weiter wurden die Auswirkungen und die Effizienz gängiger Therapien - Phosphatrestriktion und Vitamin-D-Substitution - auf die Entwicklung und den Verlauf des SHPT untersucht. Hierbei wurde neben dem laborchemischen Therapieansprechen vor allem auch auf ein klinisches und histologisches Ansprechen hinsichtlich des Überlebens und der Nierenschädigung geachtet. Diese Arbeit liefert weitere Belege für eine entscheidende Rolle einer Phosphatretention bei der Entwicklung des SHPT, dem in der Folge durch strikte Phosphatrestriktion vorgebeugt werden kann, sobald erhöhte FGF23-Werte nachgewiesen wurden. Ein Substitutionsversuch mit nativem Vitamin D zeigte ebenso wie die Substitution mit aktivem Vitamin D in den angewandten Dosierungen keinen Effekt auf die Entwicklung eines SHPT.

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