Einfluss der Bearbeitung keramischer Verblendmaterialien für Zirkoniumdioxidkonstruktionen auf die biaxiale Festigkeit

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URI: http://hdl.handle.net/10900/58575
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-585751
Dokumentart: Dissertation
Date: 2015-01
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Zahnmedizin
Advisor: Geis-Gerstorfer, Jürgen (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2014-12-16
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Verblendung , Festigkeit , Oberfläche , Zirkoniumdioxid , Zirkoniumoxidkeramik , Einfluss , Glasur , Politur , Schleifen , Leucit
Other Keywords: Bearbeitung
Oberfläche
Biaxialer Test
Verblendkeramik
Pelletor
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Inhaltszusammenfassung:

Einfluss der Bearbeitung keramischer Verblendmaterialien für Zirkonium-dioxidkonstruktionen auf die biaxiale Festigkeit Die Indikation für Vollkeramik kann durch die Verwendung stabiler Oxidkeramiken in Verbindung mit Verblendkeramiken auch auf den Seitenzahnbereich ausgedehnt werden. Die Schwachstelle im keramischen Verbundsystem ist die Verblendkeramik, die laut Studien bis zu 25% kohäsive Frakturen (Chippings) nach kurzer Tragedauer (3 Jahre) aufweist, obwohl die Eigenfestigkeit derjenigen der Metallkeramiken äquivalent ist. Ziel dieser Arbeit war es, durch biaxiale Festigkeitsuntersuchungen Hinweise zu erhalten, inwieweit die Oberflächenbearbeitung von zwei hinsichtlich Ihres Leuzitgehaltes verschieden konzipierten Verblendmaterialien für Zirkondioxid die Festigkeitswerte zu beeinflussen vermag. Getestet wurden Zirox, ein leuzitfreies Verblendmaterial für Zirkoniumdioxid und Zenoflex, eine leuzithaltige Verblendkeramik, beide von der Firma WIELAND. Jeweils fünf Gruppen von 30 Prüfkörpern je Material wurden oberflächlich modifiziert: beschliffen, beschliffen und poliert, beschliffen und glasiert, beschliffen, poliert und glasiert, Gruppe fünf blieb unbearbeitet „as fired“. Die Festigkeit wurde mit dem Biaxialen Test bestimmt, Rauhigkeitsmessungen mit dem Perthometer durchgeführt, REM-Aufnahmen erstellt, die Ergebnisse statistisch ausgewertet, t-test sowie die Weibullstatistik berechnet und dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Beschleifen mit einem rotcodierten Feinkorndiamanten (50 µm) und Wasserkühlung, zu signifikanten Festigkeitseinbußen führt, eine dreistufige Politur ist als minimale Nachbesserung zu sehen, ist dem Glasieren jedoch nicht gleichwertig. Der Glanzbrand erreicht jeweils die höchsten Festigkeitswerte, wobei die Glasurmasse von Zirox besonders hervorzuheben ist. Leuzitoptimierte Verblendwerkstoffe brachten in den Untersuchungen keine Festigkeitssteigerung.

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