Der obermiozäne Thermalsinterkalk von Böttingen (,,Böttinger Marmor") auf der Schwäbischen Alb

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dc.contributor.author Aigner, Thomas de_DE
dc.date.accessioned 2009-04-16 de_DE
dc.date.accessioned 2014-03-18T10:19:51Z
dc.date.available 2009-04-16 de_DE
dc.date.available 2014-03-18T10:19:51Z
dc.date.issued 1975 de_DE
dc.identifier.other 305673963 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-38540 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/49276
dc.description.abstract Böttingen liegt etwa 5 km östlich von Münsingen in Richtung Laichingen auf einem der für die mittlere Schwäbische Alb typischen Basalttuffmaare. Am nordöstlichen Ortsausgang von Böttingen (SW-Abhang des Sternenberges) befindet sich ein aufgelassener Steinbruch, in dem der sog. „Böttinger Marmor" gebrochen wurde. Der „Böttinger Marmor" ist im petrographischen Sinne kein echter Marmor, sondern ein Thermalsinterkalk (Travertin). Er wurde während der die miozäne vulkanische Tätigkeit auf der Alb beschließenden .Hydrothermalphase von einer temperierten, kohlensäureführenden Quelle (Kohlensäuerling) abgesetzt. Schon seit 1763 war der „Böttinger Bandmarmor" bekannt und ist z.B. beim Innenausbau des Stuttgarter Neuen Schlosses (Marmorsaal) verwendet worden. Um die Jahrhundertwende legten Böttinger Einwohner zur Gewinnung von Pflastersteinen kleinere Gruben an. Bis 1920 ruhte der Abbau. Dann hat eine Karlsruher Firma begonnen, das Bruchgebiet erneut zu erschließen. Einige Jahre später (1924) ging der Marmorbruch in den Besitz der Firma MANZ, Böttingen über, die ihn bis 1960 betrieb. Der Böttinger Thermalsinterkalk ist nun sowohl in allgemein geologischer, als auch mineralogischer und paläontologischer Hinsicht ganz außergewöhnlich, wahrscheinlich sogar einmalig. Um so bedauerlicher ist es, daß der ehem. Marmorbruch durch Bewuchs und durch Müllablagerung immer mehr verwahrlost. Die Einmaligkeit des Böttinger Sinters rührt von der ungewöhnlichen Art seiner Entstehungsumstände, der mineralogisch interessanten sekundären Umwandlungsvorgänge und der ausgezeichnet erhaltenen Fossilien her, die uns heute einen Einblick in eine etwa 10 Millionen Jahre alte Lebensgemeinschaft geben. Auf all dies soll im folgenden eingegangen werden. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Böttingen <Münsingen> de_DE
dc.subject.ddc 550 de_DE
dc.title Der obermiozäne Thermalsinterkalk von Böttingen (,,Böttinger Marmor") auf der Schwäbischen Alb de_DE
dc.type (wissenschaftlicher) Artikel de_DE
utue.publikation.fachbereich Geographie, Geoökologie, Geowissenschaft de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE
dcterms.DCMIType Text de_DE
utue.publikation.typ article de_DE
utue.opus.id 3854 de_DE

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