Computerunterstützte kognitive Stimulation der Ideenproduktion beim Brainstorming

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dc.contributor.advisor Diehl, Michael (Prof.) de_DE
dc.contributor.author Müller, Sabine de_DE
dc.date.accessioned 2007-12-28 de_DE
dc.date.accessioned 2014-03-18T10:18:13Z
dc.date.available 2007-12-28 de_DE
dc.date.available 2014-03-18T10:18:13Z
dc.date.issued 2007 de_DE
dc.identifier.other 275821773 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-31856 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/49122
dc.description.abstract Forschungsergebnisse zum Brainstorming in Gruppen und zum kollaborativen Erinnern zeigen, dass soziale Einflüsse auf die dabei angewendeten kognitiven Strategien hemmende Effekte haben. Dieses Ergebnis zeigt sich beim Vergleich zwischen kollaborierenden Gruppen und Nominalgruppen und ist zum einen auf Produktionsblockierung und zum anderen auf die Unterbrechung von Abrufstrategien zurückzuführen. Die Frage, ob unter Bedingungen, in denen diese beiden störenden Prozesse nicht wirksam sind, eigene Ideen vom Ende eines individuellen Gedankengangs oder fremde Ideen auf die Leistung beim Brainstorming kognitiv anregend wirken, wurde in zwei Experimenten untersucht. Diese Experimente wurden in einem computerunterstützten Setting durchgeführt, wodurch sowohl die Produktionsblockierung als auch die Unterbrechung von Abrufstrategien vermieden werden konnte. Die Ergebnisse des ersten Experiments zeigen, dass eigene Ideen vom Ende eines Gedankengangs die individuelle Ideenproduktion durch kognitive Stimulation verbessern kann. Dieses Resultat wurde in einem zweiten Experiment repliziert und kontrastiert mit den Effekten, die durch kognitive Stimulation mit Ideen von anderen Personen erzielten wurden. Das Ergebnis dieses Experiments zeigte, dass die Versuchsteilnehmer in der Bedingung mit kognitiver Stimulation durch fremde Ideen nicht signifikant mehr Ideen produzierten als die der Kontrollbedingung ohne kognitive Stimulation. Die Versuchsteilnehmer in der Bedingung mit eigenen Ideen produzierten jedoch signifikant mehr Ideen als die der beiden anderen Bedingungen. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse des zweiten Experiments die Hypothesen zu den nicht vorhandenen Leistungssteigerungen durch interpersonelle Stimulation: Fremde Ideen vom Clusterende können nicht effektiv zur Generierung neuer eigener Ideen eingesetzt werden, da sie im eigenen Gedächtnis nicht als effektive Suchreiz wirken. Die Resultate der beiden Experimente sind konform mit der Annahme der individuellen Abrufstrategien beim Produzieren von Ideen. Kognitive Anregung mit eigenen Ideen vom Ende eines individuellen Gedankengangs können diese Abrufstrategien optimal unterstützen und dadurch die individuelle Leistung steigern. Anregung mit fremden Ideen ist jedoch auch unter optimalen Bedingungen nicht zu einem verbesserten Ideenabruf geeignet. Dies lässt sich damit erklären, dass fremde Ideen nicht geeignet sind, bei anderen Personen deren individuell strukturiertes Wissen zu aktivieren, zugänglich zu machen und dadurch die Produktion neuer Ideen anzuregen. de_DE
dc.description.abstract Group brainstorming and collaborative remembering are two research lines studying social influence on cognitive processes of knowledge retrieval. Both show that coacting others impairs performance due to production blocking and/or retrieval strategy disruption. There is no evidence indicating performance enhancing effects of being cued. In two experiments it was investigated whether retrieval cues under conditions that avoid production blocking and retrieval strategy disruption might enhance brainstorming performance. Results of the first study show that using the last ideas out of one’s own retrieval clusters as self-cues improved individual idea generation. This result was replicated in the second study and contrasted with the effects of cross-cuing. Whereas participants in the cross-cuing condition did not produce significantly more ideas than people in the control condition without cuing, participants in the self-cuing condition outperformed those of both other conditions. These results are in line with a retrieval strategy interpretation: although cuing usually disrupts retrieval strategies and thus reduces performance, self-cuing can optimize retrieval strategies and thus enhance performance. Cross-cuing, however, can at best be ineffective. en
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Brainstorming de_DE
dc.subject.ddc 150 de_DE
dc.subject.other kognitive Stimulation , Ideenproduktion de_DE
dc.subject.other cognitive stimulation , brainstorming , idea-generation en
dc.title Computerunterstützte kognitive Stimulation der Ideenproduktion beim Brainstorming de_DE
dc.title Computersupported cognitive stimulation of idea-generation en
dc.type Dissertation de_DE
dc.date.updated 2008-01-03 de_DE
dcterms.dateAccepted 2007-11-07 de_DE
utue.publikation.fachbereich Psychologie de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE
dcterms.DCMIType Text de_DE
utue.publikation.typ doctoralThesis de_DE
utue.opus.id 3185 de_DE
thesis.grantor 17 Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften de_DE

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