Multiplextest zum Nachweis verschiedener Tumorantigene an einer Karzinomzelllinie durch zeitaufgelöste Einzelphotonenzählung

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-4023
http://hdl.handle.net/10900/48292
Dokumentart: Sonstiges
Date: 2001
Source: http://barolo.ipc.uni-tuebingen.de/biosensor2001/
Language: German
Faculty: 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Department: Sonstige - Chemie und Pharmazie
DDC Classifikation: 540 - Chemistry and allied sciences
Keywords: Biosensor , Tumorzelle , Fluoreszenzspektroskopie , Antigen-Antikörper-Reaktion
Other Contributors: Gauglitz, Günter
License: xmlui.dri2xhtml.METS-1.0.item-dc-rights_value_ubt-nopod
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Inhaltszusammenfassung:

Tumorzellen tragen für sie charakteristische Antigene, sogenannte Tumorantigene, die sie von anderen Zellen unterscheiden und daher ein Merkmal für die Diagnostik darstellen. Für die Therapie spielen diese Tumorantigene zunehmend eine wichtige Rolle, weil sie eine spezifische Angriffsstelle für Antikörper bieten, die diese Zellen über eine Antikörper-Antigenkopplung markieren und somit für das Immunsystem erkennbar machen. Je detaillierter die Charakterisierung eines Tumors (Tumorheterogenität, Expressionsdichte der Tumorantigene) in Bezug auf solche Antigene z. B. membranständige Rezeptoren erfolgt, desto spezifischer könnten zukünftige Therapien auf den Patienten individuell abgestimmt werden. Für einen möglichst effizienten und exakten quantitativen Nachweis verschiedener Antigene an einem Tumorgewebeschnitt bietet die Methode der zeitaufgelösten Einzelphotonenzählung TCSPC (Time Correlated Single Photon Counting) in Kombination mit verschiedenen Farbstofflabels eine interessante Alternative zu herkömmlichen Verfahren. Diese Art des fluoreszenten Nachweises kombiniert die Vorteile des konfokalen Laserscanning-Mikroskops mit denen eines Multilabeltests. Für den Fluoreszenznachweis eines Antigens wird der dazu komplementäre Antikörper mit einem Farbstoff gekoppelt. Möchte man verschiedene Antigene an einem biologischen System gleichzeitig detektieren, so muss jeder spezifisch bindende Antikörper mit einem anderen Farbstoff konjugiert werden. Dieser kann sich in seiner Emissionswellenlänge von den anderen unterscheiden, der Fluoreszenznachweis erfolgt dann über geeignete optische Filtersysteme. Bei der TCSPC-Messung ist die charakteristische Messgröße die Fluoreszenzlebensdauer des am Antikörper gekoppelten Farbstoffs. Alle Farbstoffe werden mit derselben monochromatischen Lichtquelle zur Fluoreszenz angeregt und emittieren in dasselbe Wellenlängenfenster.

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