Politik für Kinder in Europa

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-53111
http://hdl.handle.net/10900/47792
Dokumentart: (wissenschaftlicher) Artikel
Date: 1991
Source: Zukunft für Kinder : Grundlagen einer übergreifenden Politik, Profil, 1991, S.280-301
Language: German
Faculty: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Department: Erziehungswissenschaft
DDC Classifikation: 370 - Education
Keywords: Bildungspolitik , Europa
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

Alte und dann korrumpierte Worte sind mit neuer Bedeutung in unsere Sprache zurückgekehrt: "Wir sind das Volk", "Deutschland, einig Vaterland." Das Pathos dieser altneuen Worte hat etwas bewegt, hat zumindest etwas Bewegendes ausgedrückt; diese Worte können allerdings auch wieder rasch verdorben werden, wenn sich andere ihrer bemächtigen. Manches falsche Pathos hat glücklicherweise ausgedient: "Die ganze Liebe und Fürsorge des Arbeiter- und Bauernstaates gehört der jungen Generation". Dagegen die Sprache Gustav Heinemanns: "Ich liebe nicht den Staat, ich liebe meine Frau". Oder auch die Sprache des jetzigen Bundespräsidenten: "Sich zu vereinen, heißt teilen lernen". "Erst wenn wir wirklich erkennen, daß beide Seiten kostbare Erfahrungen und wichtige Eigenschaften erworben haben, die es wert sind, in der Einheit erhalten zu bleiben, sind wir auf gutem Wege". Diese Sprache und was sie transportiert, verdient mehr Verbreitung als bislang.

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