Kibbutzerziehung : Zu Bruno Bettelheim: The Children of the Dream

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dc.contributor.author Liegle, Ludwig de_DE
dc.date.accessioned 2009-12-22 de_DE
dc.date.accessioned 2014-03-18T10:03:17Z
dc.date.available 2009-12-22 de_DE
dc.date.available 2014-03-18T10:03:17Z
dc.date.issued 1970 de_DE
dc.identifier.other 314693173 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-44499 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/47708
dc.description.abstract Nach M. E. SPIROS „Children of the Kibbutz" ( 1 9 5 8 ) , A. I. RABINS „Growing Up in the Kibbutz" ( 1 9 6 5 ) und P. B. NEUBAUERS Sammelband „Children in Collectives: Childrearing Aims and Practices in the Kibbutz" ( 1 9 6 5 ) ist das hier zu besprechende Buch das vierte umfangreiche Werk, das von dem Interesse der amerikanischen Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Kibbutzerziehung Zeugnis ablegt. Die Auseinandersetzung mit der Kibbutzerziehung, die sich nicht nur in den erwähnten Büchern, sondern in zahlreichen Aufsätzen in wissenschaftlichen Zeitschriften — u. a. in „The American Journal of Orthopsychiatry" und „Human Relations" — und in Stellungnahmen so renommierter Wissenschaftler wie KARDINER und BOWLBY dokumentiert, gewinnt ihre Tragweite dadurch, daß das gelungene „Experiment" der Kibbutzerziehung ein weithin anerkanntes Dogma der Wissenschaft von der Entwicklung der Persönlichkeit in Frage stellt. Dieses Dogma, das von KARDINER und BOWLBY, und bis zu einem gewissen Grad auch von SPIRO nach einer mehr oder minder zuverlässigen Prüfung von mehr oder minder repräsentativen Daten über die Kibbutzerziehung verteidigt wurde, läßt sich vereinfachend folgendermaßen zusammenfassen: Eine „normale" und vollwertige Entwicklung der Persönlichkeit kann nur garantiert werden, wenn das Kind in den ersten Lebensjahren die Liebe und Pflege einer einzigen „Muttergestalt" erfährt und durch die „Identifizierung" mit ihr jene „emotionale Sicherheit" und jenes „fundamentale Vertrauen" gewinnt, die als Grundlagen der Soziabilität des Menschen gelten können. Die Familie erhält gemäß diesem Dogma eine geradezu ausschließliche Bedeutung für die frühkindliche Erziehung, während die Einbeziehung des Kindes in den ersten Lebensjahren in „Institutionen" der Gesellschaft und frühe Gruppenerziehung als notwendigerweise schädlich für die Entwicklung der Persönlichkeit gelten. de_DE
dc.language.iso de_DE de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Kibbuz , Erziehung de_DE
dc.subject.ddc 370 de_DE
dc.title Kibbutzerziehung : Zu Bruno Bettelheim: The Children of the Dream de_DE
dc.type (wissenschaftlicher) Artikel de_DE
dc.date.updated 2010-04-23 de_DE
utue.publikation.fachbereich Erziehungswissenschaft de_DE
utue.publikation.fakultaet 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät de_DE
dcterms.DCMIType Text de_DE
utue.publikation.typ article de_DE
utue.opus.id 4449 de_DE
utue.publikation.source Ztschr. f. Pädagogik, 16. Jg.(1970), Nr. 2 de_DE

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