Individualisierung ermöglichen – Individualisierung begrenzen. Soziale Altenarbeit als sozialpädagogischer Beitrag und allgemeine Orientierung

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dc.contributor.author Otto, Ulrich de_DE
dc.contributor.author Schweppe, Cornelia de_DE
dc.date.accessioned 2006-04-11 de_DE
dc.date.accessioned 2014-03-18T10:02:31Z
dc.date.available 2006-04-11 de_DE
dc.date.available 2014-03-18T10:02:31Z
dc.date.issued 1996 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-22608 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/47490
dc.description.abstract Aus mehreren Gründen fällt eine Verständigung über soziale Altenarbeit momentan besonders schwer. Gehen wir zunächst aus von einem Begriff sozialer Altenarbeit als Arbeit sozialpädagogischer Fachkräfte (in der Arbeit) mit älteren Menschen. Sie steht in der Tradition sozialhilfenaher Altenhilfe und -fürsorge. Als sozialpädagogisches Arbeitsfeld hat sie nicht annähernd eine Identität und ein fachliches Selbstverständnis entwickelt wie bspw. die Arbeit mit Behinderten oder die Arbeit in vielen Feldern der Jugendhilfe. Indem sie sich bislang im wesentlichen auf das abhängige Alter beschränkt, sieht sie sich auf die Randbereiche eines sozialen Sektors verwiesen, der fest im Einflussbereich medizinischer und pflegerischer Berufe und deren Deutungsmuster und Klientelverständnisse ist. Im Arbeitsmarkt dieses großen Segments besetzt sie so nur sehr wenige Stellen, daneben findet sie sich abgedrängt in abgeschottete Segmente von Freizeit- oder Begegnungsarbeit. Da wo sie - bspw. im Kontext von Heim- und Krankenhaussozialdienst oder in ambulanten Diensten - in potentiell kooperativen Bezügen steht, gelingt es ihr meist nicht, über eine isolierte Funktion hinauszukommen und den "sozialen Blick" in einer versorgungsorientierten Infrastruktur produktiv zu stärken. Mit den behandlungs- und pflegeorientierten AkteurInnen verbindet sie fatalerweise eine mangelhafte gerontologische Kompetenz. Und die Besonderung sozialpflegerischer Funktionen in eigenen Stellen kann gar zum Bumerang für die Qualität der Gesamtleistung werden, wenn ein solches Stellendesign z.B. im Kontext eines umfassend konzipierten Pflegeverständnisses den anderen Funktionen - insbesondere den Pflegekräften - diese Arbeitsbestandteile "wegnimmt". Damit wäre - als zweiter Strang - eine übergreifende Perspektive eines Begriffs sozialer Altenarbeit zu entwickeln. Jenseits disziplinärer oder berufsständischer Verengung wäre sie Arbeitsbegriff und Leitziel einer ganzheitlichen Arbeit mit Älteren , deren Umrisse im folgenden thematisiert werden. Im Beitrag sollen Perspektiven für die soziale Altenarbeit in diesem doppelten Verständnis aufgezeigt werden, die ihren bisherigen Fallstricken entgegenwirken und Ansätze begünstigen, die den Anforderungen einer veränderten Altengeneration eher gerecht werden. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Gerontologie , Alterssoziologie , Altenbildung , Sozialpädagogik , Alter de_DE
dc.subject.ddc 360 de_DE
dc.subject.other Soziale Altenarbeit , soziale Unterstützung , Aktivierung , aktives Altern , Selbständigkeit de_DE
dc.subject.other gerontological social work , social support , social networks , active ageing en
dc.title Individualisierung ermöglichen – Individualisierung begrenzen. Soziale Altenarbeit als sozialpädagogischer Beitrag und allgemeine Orientierung de_DE
dc.title Social work with the elderly en
dc.type Article de_DE
utue.publikation.fachbereich Sonstige - Sozial- und Verhaltenswissenschaften de_DE
utue.publikation.fakultaet 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät de_DE
dcterms.DCMIType Text de_DE
utue.publikation.typ article de_DE
utue.opus.id 2260 de_DE
utue.publikation.source Schweppe, C. (Hg.): Soziale Altenarbeit. Pädagogische Arbeitsansätze und die Gestaltung von Lebensentwürfen im Alter, Weinheim und München 1996, S. 53-74 de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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