Hermeneutik und Statistik – Studien zur Residenzbildung von Urach im Spiegel der Urkundenüberlieferung

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-70203
http://hdl.handle.net/10900/47093
Dokumentart: Masterarbeit
Date: 2012
Language: German
Faculty: 5 Philosophische Fakultät
Department: Geschichte
DDC Classifikation: 943 - Central Europe; Germany
Keywords: Urach , Württemberg , Regest , Staatenteilung , Urkunde , Eberhard <I., Württemberg, Herzog> , Hermeneutik , Statistik , Kanzlei , Residenz , Landesge
Other Keywords: Hohenurach , Ludwig I. von Württemberg , Ludwig II. von Württemberg , Herrscherpräsenz , Hauptstaatsarchiv Stuttgart
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

In der vorliegenden Arbeit wird durch Zusammenwirken von inhaltlicher Quelleninterpretation und quantitativer, datengestützter Quellenanalyse ein erweitertes Blickfeld geboten, das die Residenz Urach während der Landesteilung Württembergs (1441/42 -1482) in einem neuen Licht erscheinen lässt. Als heuristische Basis dient dafür der Bestand der Württembergischen Regesten (WR) des Hauptstaatsarchivs in Stuttgart (HStAS). Die computergestützte Datenaufarbeitung und statistische Auswertungen werden verstärkt dahingehend angewandt, die Wirkung des administrativen Apparats des Landes und dessen Herrschaftspraxis sichtbar zu machen. Zum einen lassen sich dadurch neue Aussagen über die dynastischen Verflechtungen und den Erhalt von Herrschaftstraditionen treffen. Zum anderen erweisen sich Merkmale wie Anwesenheit der Uracher Grafen von Württemberg am Residenzort, Herrschaftsausübung und Administration als überaus entscheidende Faktoren, um die Residenzentwicklung in neuem Umfang verstehen zu können. Die hermeneutische und statistische Quellenarbeit ermöglicht es hier, die Herrschaftsausübung Ludwigs I. (*1412, †1450) und seiner Söhne Ludwig II. (*1419, †1457) und Eberhard im Bart (auch V. /I. /der Ältere; *1445, †1496) – trotz unterbrechender Vormundschaftszeit und Uracher Krise – miteinander in Verbindung zu bringen. Die bisher zu wenig berücksichtigten Instanzen Regiment und Kanzlei bekommen dabei eine tragende Rolle für die strukturelle Entwicklung der Residenz Urach und für den Machterhalt Württemberg-Urachs in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zugesprochen.

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