Das körperwiderständige Schmuckobjekt. Autorenschmuck in Europa seit den 1960er Jahren

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dc.contributor.advisor Lange, Barbara (Prof. Dr.) de_DE
dc.contributor.author Stephan, Sylvia de_DE
dc.date.accessioned 2009-11-02 de_DE
dc.date.accessioned 2014-03-18T09:53:33Z
dc.date.available 2009-11-02 de_DE
dc.date.available 2014-03-18T09:53:33Z
dc.date.issued 2009 de_DE
dc.identifier.other 312533837 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-42737 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/46489
dc.description.abstract Die Studie untersucht das Phänomen des Autorenschmucks, eine recht junge und bisher wenig erforschte Sparte der Schmuckgestaltung, die gewissermaßen zwischen den einzelnen Gattungen der Künste zu schweben scheint. Der Autorenschmuck wird von den ausgeprägten individuellen gestalterischen Handschriften seiner Goldschmiede bestimmt, die ihn zwischen Kunst-Sein und Schmuck-Bleiben oszillieren lassen. Dieses „Zwischen den Stühlen“ gilt es systematisch mit dem zentral gesetzten Begriff der Körperwiderständigkeit zu beschreiben und zu analysieren. Zunächst wird die Körperwiderständigkeit als hervorstechendes Merkmal und systematische Beschreibungskategorie des Autorenschmucks an dem Schaffen des Jugendstil-Goldschmieds und Vorläufers René Lalique eingeführt und spezifiziert. Darauf aufbauend werden anhand exemplarischer Ausstellungsprojekte bedeutende Arbeiten des Autorenschmucks chronologisch vorgestellt und auf ihre Körperwiderständigkeit hin untersucht. Diese äußert sich auf der formalen und inhaltlich-symbolischen Ebene in einer an den Bildkünsten orientierten Produktionsästhetik wie der Auseinandersetzung mit der modernen Plastik oder der Ausbildung einer selbstreflexiven Vorgehensweise, die wiederum dazu führt, dass die Schmuckstücke eher wie Kunstwerke rezipiert statt tatsächlich gebraucht und getragen werden. Somit lässt die zwischen Kunst-Sein und Schmuck-Bleiben changierende Körperwiderständigkeit den menschlichen Körper als genuinen Bestimmungsort von Schmuck nicht unhinterfragt. Wie abschließend dargelegt wird, versucht der Autorenschmuck vielmehr eine Neubestimmung des Verhältnisses von Schmuckobjekt und Träger(körper). Statt als schmückendes Beiwerk den sozialen Status des Trägers zu unterstreichen, ermöglicht die Körperwiderständigkeit des Autorenschmucks eine ästhetische Erfahrung, die auf dem Erleben seines gleichzeitigen Kunst-Seins und Schmuck-Bleibens basiert. de_DE
dc.description.abstract The research is about a quite new kind of jewellery, called “author jewellery” . Its characteristic feature is the realization of a distinctiv personal signature by every jeweller. This method of design places the jewellery between different genres of art: fine arts and crafts. The study investigates the jewellerys status of in between, its approach to the fine arts, which also modifies how the jewellery is worn. Instead of serving as a social distinction, the singularity of every piece of jewellery transforms the wearer to a performer of the jewellery and its artistic statement. en
dc.language.iso de_DE de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Schmuck , Angewandte Kunst de_DE
dc.subject.ddc 730 de_DE
dc.subject.other Autorenschmuck , Kunst , Zeitgenössisch de_DE
dc.subject.other Authorjewellery , Jewellery , Art , Crafts , Contemporary en
dc.title Das körperwiderständige Schmuckobjekt. Autorenschmuck in Europa seit den 1960er Jahren de_DE
dc.title Challenging the Jewellery Concept. Author Jewellery in Europe since the 1960s en
dc.type Dissertation de_DE
dc.date.updated 2011-04-07 de_DE
dcterms.dateAccepted 2009-07-10 de_DE
utue.publikation.fachbereich Sonstige - Kulturwissenschaften / Kunstgeschichte) de_DE
utue.publikation.fakultaet 5 Philosophische Fakultät de_DE
dcterms.DCMIType Text de_DE
utue.publikation.typ doctoralThesis de_DE
utue.opus.id 4273 de_DE
thesis.grantor 11 Fakultät für Kulturwissenschaften de_DE

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