Quellen zur bevölkerungsstatistischen Regionalstruktur des schwäbisch-fränkischen Raumes im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit (bis 1648)

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-39834
http://hdl.handle.net/10900/46402
Dokumentart: (wissenschaftlicher) Artikel
Date: 1982
Language: German
Faculty: 5 Philosophische Fakultät
Department: Sonstige - Philosophie und Geschichte
DDC Classifikation: 943 - Central Europe; Germany
Keywords: Regionalstruktur , Schwäbische Alb , Bevölkerungsstruktur
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

Unter dem Oberbegriff »Bevölkerungsstatistik« werden in der modernen Statistikwissenschaft zwei verschiedene statistische Beschreibungen menschlicher Populationen zusammengefaßt, nämlich zum einen die Beschreibung der Bevölkerungsstruktur, das heißt der Anzahl und Zusammensetzung der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter und Familienstand zu einem gewissen Zeitpunkt, und zum anderen die Beschreibung demographischer Prozesse wie Geburten, Todesfälle oder Heiraten innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, mit anderen Worten: zum einen die Statistik des Bevölkerungsstandes, zum anderen die Statistik der Bevölkerungsbewegung1. Einzigartige und beinahe einzige Quellen für die Analyse demographischer Prozesse in der frühen Neuzeit sind die Kirchenbücher, die an dieser Stelle jedoch nicht näher behandelt werden müssen, da es ausschließlich um Quellen zur bevölkerungsstatistischen Regionalstruktur geht. Die Regionalstruktur, worunter die räumliche Bevölkerungsverteilung zu verstehen ist, ist neben der Vitalstruktur, das heißt der Gliederung der Bevölkerung nach dem Alter und dem Geschlecht, und der Sozialstruktur, das heißt der Gliederung der Bevölkerung nach dem Familienstand und den sozio-ökonomischen Verhältnissen, eine der drei Strukturkomponenten, in die in der modernen wissenschaftlichen Demographie die Bevölkerungsstruktur untergliedert wird2.

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