Die Kriegsfotografin Gerda Taro (1910-1937). Gespräch mit ihrer Biografin Irme Schaber, Teil 2

Author: Hägele, Ulrich
Presenter: Hägele, Ulrich
Technik: Lauble, Selina
Air Date: 2026-03-29
xmlui.dri2xhtml.METS-1.0.item-ubtrd-weitereAusstrahlungen: 2026-04-03
Length: 01:00:00
Programmplatz: Microeuropa
Guests, names, places: Irme Schaber
Archiv-Nr.: 691
Theme: Gerda Taro hatte nur ein sehr kurzes Leben. Sie war die erste Kriegsfotografin der Mediengeschichte und wurde während ihrer Arbeit während des Spanischen Bürgerkriegs am 25. Juli 1937 in der Nähe von Madrid von einem Panzer überrollt. Am 1. August 1937, dem Tag ihres 27. Geburtstags, folgten ihrem Trauerzug zum Friedhof Père-Lachaise über hunderttausend Menschen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Gerda Taro fast vollständig in Vergessenheit geraten. Geboren 1910 in Stuttgart als Gerta Pohorylle, musste sie als Jüdin 1933 vor den Nazis nach Paris fliehen. Dort begann sie gemeinsam mit Robert Capa (1913-1954) zu fotografieren und entwickelte ihren eigenen, mutigen Stil. Während des Spanischen Bürgerkriegs dokumentierte sie das Leben an der Front. Sie zeigte das Leid, aber auch die Widerstandskraft der Menschen. Ihre Bilder sind nahbar und besitzen und einen starken emotionalen Glanz. Trotz ihres frühen Todes gilt sie heute als Pionierin der modernen Kriegsfotografie und als Symbol für Engagement, Mut und journalistische Integrität. Genau über diese Themen spricht Ulrich Hägele mit der Taro-Biografin Irme Schaber. Teil 1 des Gesprächs mit Irme Schaber brachten wir am Mittwoch, 15. März 2026 von 17 bis 18 Uhr (Wiederholung am Dienstag, 31. März 2026, 13-14 Uhr).
Classification: Frauen
Gesellschaft
Kultur
Medien
Recording Date: 2025-01-27
Form: Live-Aufzeichnung, geschnitten
URI: http://hdl.handle.net/10900/177822
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-119146
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