PDE9a-Hemmer beeinflussen periphere und zentrale Hörfunktionen von Mäusen mit konditionaler genetischer Deletion von Glucocorticoid-Rezeptoren im Frontalhirn

DSpace Repositorium (Manakin basiert)


Dateien:

Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/163350
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1633505
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-104680
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2025-03-25
Sprache: Deutsch
Fakultät: 4 Medizinische Fakultät
Fachbereich: Medizin
Gutachter: Rüttiger, Lukas (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2023-10-26
DDC-Klassifikation: 610 - Medizin, Gesundheit
Schlagworte: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde , Phosphodiesterasehemmer , Hören , Stress , Medizin , Tiermodell
Freie Schlagwörter: Knockout-Mäuse
Glucocorticoid-Rezeptor
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de
Zur Langanzeige

Inhaltszusammenfassung:

Zielstellung dieser Arbeit war es, anhand von funktioneller Audiometrie zur Hörprüfung und Messung der Langzeitpotenzierung im Hippocampus zur Prüfung der synaptischen Plastizität zu beleuchten, inwiefern der cGMP-Signalweg und der Stress-Signalweg bei der Stressantwort zur Adaptation an veränderte Umgebungsreize miteinander interagieren. Dieser komplexen Fragestellung wurde mit Hilfe von Mausmutanten, bei denen adult eine gewebsspezifische Deletion der insbesondere mit chronischem Stress assoziierten Glucocorticoid-Rezeptoren im Frontalhirn medikamentös induziert werden konnte, sowie den cGMP-Signalweg stimulierender Behandlung mit PDE9a-Hemmer nachgegangen. In dieser Arbeit konnten erstmals positive Effekte auf die peripheren und zentralen Hörfunktionen der hier verwendeten Mausmutanten durch die Gabe des PDE9a-Hemmers skizziert werden, was über gesteigerte cGMP-Spiegel und eine verbesserte Hirndurchblutung im Rahmen der neurovaskulären Kopplung erklärt werden könnte. All diese Beobachtungen liefern starke Hinweise darauf, dass cGMP an der Beeinflussung des Gehörs durch zentrale Stressantworten beteiligt ist und damit ein geeignetes Zielmolekül für die Behandlung von Patienten mit stressassoziierten Hörschädigungen wie Hörsturz oder Tinnitus sein könnte.

Das Dokument erscheint in: