Analyse der kognitiven Funktionen bei Patienten mit Diabetes mellitus mittels der CANTAB Testbatterie

DSpace Repositorium (Manakin basiert)

Zur Kurzanzeige

dc.contributor.advisor Fritsche, Andreas (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Huber, Philipp
dc.date.accessioned 2023-09-27T11:40:48Z
dc.date.available 2023-09-27T11:40:48Z
dc.date.issued 2023-09-27
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/145973
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1459737 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-87314
dc.description.abstract In der Arbeit wurde die kognitive Funktion von Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ 1 und einem Diabetes mellitus Typ 2 untersucht. Hierzu wurden Daten der noch rekrutierenden, monozentrischen TUDID Studie, welche zwischen Mai 2019 und Juli 2022 im Bereich der Medizinischen Klinik IV des Universitätsklinikum Tübingen erhoben wurden, ausgewertet. Die Erfassung der kognitiven Funktion erfolgte mittels einer nonverbalen tablet-basierten Testbatterie (Cambridge Neuropsychological Test Automated Battery, CANTAB). Insgesamt wurden Daten zu 516 Patienten erhoben. Von diesen konnten 481 in die weiteren Auswertungen eingeschlossen werden. Diabetespatienten zeigten in allen untersuchten Domänen (Gedächtnis, Aufmerksamkeit, exekutive Funktion) negative z-Werte, was einer reduzierten kognitiven Funktion entspricht. Beim Vergleich zwischen Typ 1 und Typ 2 Diabetes zeigte sich nach Adjustierung für BMI, Geschlecht, HbA1c, Diabetesdauer sowie Alter eine signifikant eingeschränktere kognitive Funktion bei Diabetes mellitus Typ 2 in der Domäne Gedächtnis für den DMS Subtest (p[DMSPCAD]=0.002). Auch in den Domänen Aufmerksamkeit/ Reaktion (p[RVPA]=0.019) sowie exekutive Funktion (p[SWMBE]=0.010) fanden sich Unterschiede zwischen den Diabetes Typen mit eingeschränkter kognitiver Funktion, diese waren nach Adjustierung des α-Niveaus jedoch nicht weiter signifikant. In den durchgeführten Subanalysen konnte keine Interaktion zwischen dem Diabetes Typ sowie der Diabeteslaufzeit auf die kognitive Funktion nachgewiesen werden. Bei überwiegend signifikanten Assoziationen zwischen der Diabetesdauer und einer eingeschränkten kognitiven Funktion (p[PALFAMS]=0.002, p[PALTEA]=0.001, p[RVPA]=0.007) bei gleichzeitig kontinuierlich schlechterem Abschneiden von Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ 2 über die Diabeteslaufzeit hinweg gegenüber Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ 1 kann angenommen werden, dass Diabetes mellitus Typ 2 einen besonderen Risikofaktor für eine kognitive Funktionseinschränkung darstellt. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Diabetes , Diabetes mellitus , Kognition de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Analyse der kognitiven Funktionen bei Patienten mit Diabetes mellitus mittels der CANTAB Testbatterie de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2023-09-06
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

Dateien:

Das Dokument erscheint in:

Zur Kurzanzeige