Soziale Determinanten und expositionelle Risikofaktoren einer SARS-CoV-2-Infektion: Eine retrospektive Kohortenstudie

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dc.contributor.advisor Zoller, Wolfram G. (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Steigert, Lisa Josephin
dc.date.accessioned 2023-06-02T08:27:10Z
dc.date.available 2023-06-02T08:27:10Z
dc.date.issued 2023-06-02
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/141779
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1417794 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-83126
dc.description.abstract Ziel: Ziel dieser Studie war es, schnell verfügbare Risikofaktoren für eine SARS-CoV-2-Infektion im ambulanten Patientensetting zu identifizieren. In der vorliegenden Arbeit wurde der Fokus auf die vorbestehenden Risikofaktoren aus sozialem Hintergrund und Lebensweise sowie auf das Risiko nach einer Exposition gegenüber einem COVID-19-Fall gelegt. Material und Methoden: In diese retrospektive, monozentrische Kohortenstudie wurden alle Patienten eingeschlossen, die 18 Jahre oder älter waren und zwischen dem 04.04.2020 und 15.05.2020 in der Fieberambulanz Neckarpark in Stuttgart vorstellig wurden. Auf dem Untersuchungsbogen wurden neben demographischen Daten, Vorerkrankungen und Symptomen auch die Exposition gegenüber einem Infizierten, die Arbeit als Personal der Kritischen Infrastruktur, die Anzahl an (symptomatischen) Personen im gleichen Haushalt, ein Aufenthalt in einem Risikogebiet laut RKI, sowie das Rauchverhalten des Patienten dokumentiert. Ergebnisse: Von insgesamt 930 Patienten wurden 74 (8,0 %) positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Eine Exposition gemäß Kategorie I (OR 12,20; KI 6,80 - 21,90), vor allem im gleichen Haushalt (OR 4,14; KI 1,28 - 13,33) und mit steigender Anzahl an (symptomatischen) Haushaltsmitgliedern, war mit einem erhöhten Risiko für COVID-19 verbunden. Patienten, die im Gesundheitswesen oder der kritischen Infrastruktur arbeiteten, waren ebenfalls einem erhöhten Risiko ausgesetzt (OR 2,35; KI 1,40 - 3,96). In der SARS-CoV-2-positiven Gruppe waren weniger aktive Raucher (p = < 0,001; OR 0,19; KI 0,08 - 0,44). Das auf Grundlage dieser Ergebnisse erstellte multivariate Modell zeigte eine gute Detektionsrate (AUROC = 0,77). Schlussfolgerungen: Zusammenfassend konnten wir unter den sozialen Determinanten die Kontakthistorie, das Rauchverhalten und die Anzahl an (symptomatischen) Haushaltsmitgliedern als starke Prädiktoren einer SARS-CoV-2-Infektion identifizieren. Besonders die Erkenntnisse in Bezug auf das Rauchen stellen für die Zukunft interessante Forschungsgegenstände dar. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Epidemiologie , SARS , Pandemie , COVID-19 de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Soziale Determinanten und expositionelle Risikofaktoren einer SARS-CoV-2-Infektion: Eine retrospektive Kohortenstudie de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2022-09-05
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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