Radioiodtherapie nach Strumektomie wegen benignen Schilddrüsenerkrankungen: Indikationen und Ergebnisse

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dc.contributor.advisor Bares, Roland (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Gehring, Sarah Julia
dc.date.accessioned 2022-06-07T09:18:56Z
dc.date.available 2022-06-07T09:18:56Z
dc.date.issued 2022-06-07
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/127825
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1278251 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-69188
dc.description.abstract Ziel der vorgelegten Arbeit war die Analyse der Indikationen und Ergebnisse der Radioiodtherapie (RIT) bei Patienten mit benignen Schilddrüsenerkrankungen, bei denen zuvor bereits eine Strumektomie erfolgt war. Hierzu wurden die Daten von insgesamt 110 Patienten, die in der Abteilung für Nuklearmedizin der Universitätsklinik Tübingen in den Jahren 2006 bis 2012 eine RIT erhalten hatten, retrospektiv ausgewertet. Indikationen für die RIT waren bei 7,3% eine euthyreote Struma (ES) mit Lokalbeschwerden, bei 63,6% eine Hyperthyreose infolge funktioneller Autonomie (HFA) und bei 29,1% eine Hyperthyreose bei Morbus Basedow (HMB). Die RIT beseitigte die Hyperthyreose in 93,8% (HFA) bzw. 85,2% (HMB) der Fälle. Bei den Patienten der Gruppe ES und HMB erfolgte innerhalb von einem Jahr eine Volumenreduktion der Restschilddrüse um im Median 44,1% (ES) bzw. 73,8% (HMB). In der Gruppe HFA zeigten die autonomen Knoten eine mediane Abnahme um 70,6%. Das Unterschreiten der unteren Grenze der empfohlenen Dosisbereiche ebenso wie eine geplante zweizeitige RIT waren jeweils mit einem signifikant erhöhten Misserfolgsrisiko der RIT verbunden. Der Therapieerfolg und die Volumenreduktion unterschieden sich nicht von den Literaturdaten nicht voroperierter Patienten. Lokalbeschwerden und Herzrhythmusstörungen besserten sich in > 90% der Patienten nach 1 Jahr. Eine posttherapeutische Gewichtszunahme trat meist nach vorherigem Gewichtsverlust und bei Patienten der Gruppe HMB auf. Die RIT stellt somit auch nach Strumektomie eine wirksame Methode zur Beseitigung einer erstmaligen bzw. rezidivierten Hyperthyreose oder von Lokalbeschwerden infolge einer Rezidivstruma dar. Bei Einhaltung der empfohlenen Dosisbereiche ist das Risiko von Therapieversagern sehr gering. Das Risiko einer späteren Hypothyreose hängt vom Volumen des prätherapeutisch noch vorhandenen normalen Schilddrüsengewebes ab. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Schilddrüse de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Radioiodtherapie de_DE
dc.subject.other Strumektomie de_DE
dc.subject.other Voroperation de_DE
dc.subject.other Benigne Schilddrüsenerkrankungen de_DE
dc.title Radioiodtherapie nach Strumektomie wegen benignen Schilddrüsenerkrankungen: Indikationen und Ergebnisse de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2022-05-10
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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