Einfluss der Zeit zwischen Primärexzision und Wächterlymphknotenbiopsie auf das progressionsfreie und Gesamtüberleben

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dc.contributor.advisor Eigentler, Thomas K. (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Noll, Maximilian Carlo
dc.date.accessioned 2022-03-23T15:29:58Z
dc.date.available 2022-03-23T15:29:58Z
dc.date.issued 2022-03-23
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/125544
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1255440 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-66907
dc.description.abstract Die Wächterlymphknotenbiopsie ist ein wichtiges Instrument zur Staging Untersuchung bei Melanomen insbesondere im Hinblick auf neue, zielgerichtete und adjuvante Immuntherapien. Ob ein Einfluss der Zeit zwischen Primärexzision und Wächterlymphknotenbiopsie auf das progressionsfreie Überleben und Gesamtüberleben besteht, ist aktuell unklar. In die vorliegende Studie wurden 3115 Patienten mit Wächterlymphknotenbiopsie eingeschlossen. Die Beobachtungszeit dieser Studie betrug im Median 50 Monate. Das Alter bei Erstdiagnose betrug im Median 60,2 Jahre. Damit stellte sich das vorliegende Patientenkollektiv älter dar als in vergleichbaren großen Studien. Die Zeit zwischen Erstdiagnose und Wächterlymphknotenbiopsie lag im Median bei 43 Tagen. Die Kaplan-Meier Berechnung zum Überleben ergab einen signifikanten Gruppenunterschied der Kohorten (≤43 Tage und >43 Tage) mit p<0,001. Für die Kohorte ≤43 Tage ein Überleben von 103 Monate und 85% (n=1127; 95% KI [101; 105]) und für die Kohorte von >43 Tage ein Überleben von 110 Monaten und 93% (n=1332; 95% KI: [108; 112] Hazard-ratio: 0,65). Bei der weiteren Analyse von Faktoren der Grundgesamtheit ergaben sich signifikante negative Einflussfaktoren auf das Überleben, welche in einer multivarianten Analyse mit Cox Regression persistierenden Einfluss aufwiesen: größerer Tumordicke nach Breslow (Hazard-Ratio: 2,5) und Ulzeration des Primärtumors (Hazard-Ratio: 2,1). Diese Faktoren zeigten sich in den Analysen ursächlich für die Kohortenunterschiede, unabhängig vom Zeitpunkt der Wächterlymphknotenbiopsie. Auf Basis der vorliegenden Arbeit ist nicht anzunehmen, dass ein Zusammenhang zwischen der zeitlichen Differenz von Erstdiagnose und Wächterlymphknotenbiopsie für das Melanom spezifische Gesamtüberleben, den Eintritt von Stadium IV oder dem tumorfreien Intervall besteht. Stattdessen ist anzunehmen, dass eine Selektion der Behandler aufgrund von bekannten, negativen Faktoren bei Erstdiagnose des malignen Melanoms, stattfindet. Aufgrund der Daten ist kein spezifischer zeitlicher Abstand von Diagnose zur Wächterlymphknotenbiopsie nötig. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Melanom de_DE
dc.subject.other sentinel en
dc.subject.other Sentinel de_DE
dc.subject.other time en
dc.subject.other Wächterlymphknotenbiopsie de_DE
dc.subject.other survival en
dc.subject.other Primärexzision de_DE
dc.subject.other Überleben de_DE
dc.subject.other melanoma en
dc.title Einfluss der Zeit zwischen Primärexzision und Wächterlymphknotenbiopsie auf das progressionsfreie und Gesamtüberleben de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2021-12-15
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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