Das Default Mode Network als treibende Kraft hinter Spike-wave Entladungen bei idiopathischen generalisierten Epilepsien

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dc.contributor.advisor Focke, Niels (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Torner, Franziska Anna Julia
dc.date.accessioned 2020-09-25T10:39:24Z
dc.date.available 2020-09-25T10:39:24Z
dc.date.issued 2020-09-25
dc.identifier.other 1733757171 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/107160
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1071608 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-48538
dc.description.abstract Der Zweck unserer Studie war die Identifikation der Netzwerke, welche an der Generierung und zeitlichen Entwicklung von GSW beteiligt sind, um Rückschlüsse auf den Ursprung und die Ausbreitung der epileptischen Aktivität ziehen zu können. Hierfür wurde mittels EEG-fMRT Lokalisation und Propagation von Spike-wave Komplexen bei Patienten mit IGE (sowohl CAE/JAE als auch JME) auf intra- und interindividueller Ebene untersucht, um die jeweils beteiligten Strukturen herauszufinden. Auf diese Weise konnten wir die epileptische Aktivität mit der BOLD-Antwort des fMRT korrelieren und die aktivierten Regionen identifizieren. Im Ergebnis zeigte sich, dass trotz interindividueller Unterschiede, was die zeitliche Abfolge der Aktivitätsänderungen betrifft, die betroffenen Hirnareale bei allen Patienten durchweg sehr ähnlich waren. Wir beobachteten Signalveränderungen im Thalamus, DMN, Dorsal Attention Network, Salience Network, Basalganglien, dorsolateralen prefrontalen Kortex und im Motorkortex mit supplementärem Motorkortex. So detektierten wir Deaktivierungen im DMN und DAN und Aktivierungen in SN und Thalamus, welche jeweils dem Beginn der GSW im EEG einige Sekunden voraus gingen. Die DCM Analyse erbrachte letztendlich, dass die treibende Kraft der GSW in IGE im DMN begründet liegt. Das beobachtete Wechselspiel zwischen DMN, DAN, SN und Thalamus zeigt eine Runterregulierung des Bewusstseins zugunsten einer verstärkten interozeptiven autonomen Verarbeitung. Das DMN scheint eine zentrale Rolle als Antriebskraft hinter diesen Veränderungen zu spielen. Insgesamt gab es jedoch deutliche Unterschiede in den Aktivitätsmustern der einzelnen Patienten, was eine signifikante Heterogenität in IGE bedeutet trotz des scheinbar homogenen klinischen Bildes. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Default Mode Network , Epilepsie de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Spike-wave Entladungen de_DE
dc.subject.other Dynamic Causal Modelling en
dc.subject.other idiopathische generalisierte Epilepsien de_DE
dc.subject.other Resting State Network en
dc.subject.other IGE de_DE
dc.title Das Default Mode Network als treibende Kraft hinter Spike-wave Entladungen bei idiopathischen generalisierten Epilepsien de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2020-09-14
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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