Einflussparameter auf die diagnostische Genauigkeit und Komplikationsrate der EUS-FNP im klinischen Alltag außerhalb kontrollierter Studienbedingungen – ein Beitrag zur Versorgungsforschung

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dc.contributor.advisor Zoller, Wolfram (Prof. Dr. Dr.)
dc.contributor.author Rittmann, Madeleine Julia
dc.date.accessioned 2020-07-21T09:15:32Z
dc.date.available 2020-07-21T09:15:32Z
dc.date.issued 2020-07-21
dc.identifier.other 1725236036 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/103615
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1036154 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-44994
dc.description.abstract Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine retroperspektive Auswertung von insgesamt 280 endosonografischen Feinnadelpunktionen bei 205 Patienten, welche im Zeitraum vom 01.9.2012 bis 01.09.2016 in der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie und Infektiologie, am Katharinenhospital Stuttgart, durchgeführt wurden. Ziel dieser Arbeit war es eine Antwort zu geben, auf die Frage, ob die EUS-FNP eine sinnvolle, verlässliche, effektive und komplikationsarme Technik im klinischen Alltag ist. Es wurden Einflussparameter auf die diagnostische Genauigkeit, Materialausbeute und Komplikationsrate untersucht. Wir untersuchten außerdem, welche Auswirkung die EUS-FNP auf die therapeutische Entscheidungsfindung und den Therapieverlauf hat. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die EUS-FNP ein komplikationsarmes Verfahren im klinischen Alltag ist. Die Komplikationsrate ist gering. Bei dieser Studie liegt sie bei 3,7%. Schwere Komplikationen traten jedoch nur in 1,13% auf. Vorteilhaft ist außerdem, dass Komorbiditäten keinen Einfluss auf die Untersuchung haben. Auch eine Vormedikation mit gerinnungshemmenden Medikamenten stellt keine Kontraindikation dar. Sinnvoll und verlässlich ist die EUS-FNP vor allem bei der Primärtumorsicherung des Pankreaskarzinoms. Die Sensitivität liegt in dieser Studie bei 97,06% und die diagnostische Genauigkeit bei 96,39%. Aber auch bei der Lymphknotendiagnostik ist die EUS-FNP bei der Suche nach befallenen malignen Lymphknoten hilfreich. Die diagnostische Genauigkeit liegt hierbei bei 88,7%. Diese Studie zeigt außerdem, dass die EUS-FNP den klinischen Verlauf effektiv unterstützt und die Therapieentscheidung positive beeinflusst. Es konnte gezeigt werden, dass in 75% der Fälle die angedachte Therapie abgesichert und durchgeführt wurde. Für zusätzliche invasive Diagnostik oder chirurgische Eingriffe bestand somit keine Notwendigkeit mehr. Verlässlich ist die Durchführung außerdem im Hinblick auf auswertbares Material. Es konnte in 94,70% anhand des gewonnenen Materials eine Diagnose gestellt werden, wobei weitere Verbesserungen, beispielsweise durch zytopathologische Schulung der Untersucher, erzielt werden können. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Punktion , Endosonografie de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other EUS-FNP de_DE
dc.title Einflussparameter auf die diagnostische Genauigkeit und Komplikationsrate der EUS-FNP im klinischen Alltag außerhalb kontrollierter Studienbedingungen – ein Beitrag zur Versorgungsforschung de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2020-06-25
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.source J Gastrointest Liver Dis 2017;26:S2 de_DE

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