Die Rolle dendritischer Zellen (DCs) für die Modulation der Angiogenese. Charakterisierung der molekularen Mechanismen in der Beeinflussung der Angiogenese

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URI: http://hdl.handle.net/10900/94037
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-940377
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-35421
Dokumentart: Dissertation
Date: 2021-09-18
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Langer, Harald Franz (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2019-07-26
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Angiogenese , Dendritische Zelle
Other Keywords: Ischämie
Endothel
angeborene Immunität
kardiovaskuläres System
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

 
Dissertation ist gesperrt bis 18. September 2021 !
 
In der vorliegenden Arbeit wurde die Rolle von dendritischen Zellen für die Angiogenese untersucht. Ein besonderes Augenmerk lag darauf, zu untersuchen, welchen Effekt unreife und reife Dendritische Zellen auf die Angiogenese haben. Darüber hinaus lag ein weiterer Schwerpunkt darauf, die Rolle von Hypoxie auf die DC- getriggerte Angiogenese zu untersuchen. Folgende Erkenntnisse konnten dabei gewonnen werden: Erstens können unreife DCs eine signifikante Zunahme der Angiogenese in vivo bewirken. Diese Beobachtung konnte in zwei verschiedenen in vivo Modellen der Angiogenese gemacht werden. Einerseits konnte im Hindlimb- Ischämie Modell, einem Modell der Hypoxie- induzierten Angiogenese, beobachtet werden, dass die Depletion von DCs zu einer signifikanten Abnahme der Angiogenese im operierten Bein führt im Vergleich zum Wildtyp, bei dem keine Depletion durchgeführt worden war. Darüber hinaus konnte in einem Wachstumsfaktor getriggerten Modell der Angiogenese, dem Matrigel- Modell ebenfalls eine deutliche Zunahme der Angiogenese nach Zugabe von konditioniertem Zellkulturmedium von unreifen DCs beobachtet werden. Zweitens konnten weitere in vitro Untersuchungen von Endothelzellfunktionen wie Proliferation, Migration und Tube Formation zeigen, dass unreife DCs eine signifikante Zunahme der Proliferation und Migration von Endothelzellen bewirken. Außerdem zeigen unreife DCs eine Tendenz, die Fähigkeit von Endothelzellen, endotheliale Tubes zu bilden, zu verstärken. Drittens wurde mittels Analysen auf RNA- und Proteinebene untersucht, welche von DCs produzierten Faktoren für die Modulation der Angiogenese eine Rolle spielen könnten. Dabei fanden sich in den Untersuchungen mittels Proteome Profiling, ELISA und Real- Time- PCR mehrere mögliche Kandidaten. Zum Beispiel fand sich im Proteome Profiling CXCL10 als antiangiogen wirkendes Protein, dass vor allem von reifen DCs produziert wird. Andererseits fand sich in der Real- Time- PCR eine vermehrte Expression von FLT-1 in der Gruppe der unreifen DCs. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die Rolle der identifizierten Faktoren in der durch DCs getriggerten Angiogenese zu untersuchen.
 

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