Einfluss des Nikotinkonsums auf die Aussagekraft urinbasierter Marker in der Diagnostik des Harnblasenkarzinoms

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URI: http://hdl.handle.net/10900/90992
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-909920
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-32373
Dokumentart: Dissertation
Date: 2019-07-22
Source: Deininger, S., J. Hennenlotter, S. Rausch, K. Docktor, E. Neumann, I. A. da Costa, J. Bedke, A. Stenzl and T. Todenhofer (2018). "No influence of smoking status on the performance of urine markers for the detection of bladder cancer." J Cancer Res Clin Oncol 144(7): 1367-1373.
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Todenhöfer, Tilmann (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2019-07-03
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Tabakrauch , Blasenkrebs , Marker
Other Keywords: Tabak
Harnblasenkarzinom
Harnmarker
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Inhaltszusammenfassung:

Risikofaktor Nummer eins für die Entwicklung eines BC stellt das Konsumieren von Tabakrauch da. Dessen kanzerogene Wirkung auf die Urothelzellen und deren DNA ist in diversen Studien belegt. In der Diagnostik und Rezidiv-Kontrolle des BC kommen neben der Urinzytologie u.a. die Harnmarker UroVysion/FISH™, uCyt+/ImmunoCyt™ und NMP22™ zum Einsatz. Da die Störanfälligkeit dieser Methoden bekannt ist, stellt sich die Frage, ob Tabakrauch auch einen Einfluss auf die Ergebnisse dieser Methoden der Urindiagnostik hat. Ziel der vorliegenden Arbeit war, diese Frage zu beantworten. Hierzu wurde ein Kollektiv von 723 Patienten zusammengestellt, welche im Zeitraum von September 2006 bis Dezember 2012 in der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Tübingen eine BC-Diagnostik durchführen ließen. Zusätzlich erfüllten diese Patienten vorab festgelegte Ein- und Ausschlusskriterien. Es erfolgte eine rein retrospektive Analyse der relevanten klinischen Daten dieses Patientenkollektivs. Für die vier genannten Urintests (Urinzytologie, UroVysion/FISH™, uCyt+/ImmunoCyt™, NMP22™) wurden jeweils Kontingenztabellen erstellt und anhand der Vierfeldertafel wurden die Ergebnisse für Sensitivität, Spezifität, PPW und NPW errechnet, sowie falsch-positive- und falsch-negativ-Raten ermittelt. Mithilfe von Trendtests wurde geprüft, ob die drei Gruppen Nichtraucher, ehemalige Raucher und Raucher statistisch signifikante Unterschiede bei den falsch-positiv bzw. falsch-negativ-Raten bei den einzelnen Methoden aufwiesen. Dabei zeigte sich, dass bei keiner der untersuchten Methoden statistisch signifikante Unterschiede zwischen den drei Gruppen mit unterschiedlichem Raucherverhalten detektiert werden konnten, sodass davon ausgegangen werden kann, dass das Rauchverhalten keinen Einfluss auf die Qualität der Urinzytologie-, der uCyt+/ImmunoCyt™-, der NMP22™- oder der UroVysion/FISH™-Methode hat.

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