Freundinnenporträts. Porträts als Bestandteile der Freundschaftspraxis von Frauen des französischen Hofes in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts

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URI: http://hdl.handle.net/10900/87380
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-873809
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-28766
Dokumentart: Dissertation
Date: 2019-04-01
Language: German
Faculty: 5 Philosophische Fakultät
Department: Kunstgeschichte
Advisor: Lange, Barbara (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2015-12-09
DDC Classifikation: 700 - The arts; fine and decorative arts
Keywords: Freundschaft , Bildnis
Other Keywords: Freundschaftsporträt
Freundinnenporträt
Porträtmalerei 18. Jahrhundert
französische Porträtmalerei 18. Jahrhundert
french eighteenth century portraits
portraits of female friendship
Friendship portraits
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Inhaltszusammenfassung:

Die Untersuchung beschäftigt sich mit dem Ausbau von Netzwerken unter Frauen innerhalb des höfischen Machtgefüges zu einer Zeit, in der sich die modernen Geschlechterpolaritäten konturierten. Gegenstand sind Porträts, die von Frauen des französischen Hofes in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an ihre Freundinnen als Elemente einer Freundschaftspraxis verschenkt wurden. Dafür werden sowohl Gruppen- und Einzelporträts als auch großformatige Bildnisse und verschiedene Formen von Miniaturporträts herangezogen, denen im 18. Jahrhundert in der Ökonomie der Emotionen eine wichtige Rolle zukam. Untersucht werden diese Porträts, die durch Inschriften und/oder Angaben zur Provenienz in diversen Katalogen als Freundinnenporträts ausgewiesen waren, hinsichtlich der Freundschaftskonzeptionen, in die sie eingebunden waren, sowie in Bezug auf ihren Gebrauch, in Bezug auf bildliche Elemente, die diese Porträts als Freundinnenporträts qualifizierten und einer bestimmten Rezeption entgegen arbeiteten und schließlich in Hinblick auf ihr Eingebundensein in bestimmte Machtkonstellationen. Im Zentrum der Untersuchung steht jedoch der Gebrauch dieser Freundinnenporträts, wie er sich aus den unterschiedlichen Medien der Freundschaft ergab. Zur Interpretation des Gebrauchs werden auch Briefe, Tagebücher und Testamente der Dargestellten wie der mit den Porträts Beschenkten berücksichtigt.

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