Ein Messaufbau zur Detektion homogener Immunoassays mittels laserinduzierter Fluoreszenz

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URI: http://hdl.handle.net/10900/87219
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-872197
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-28605
Dokumentart: Dissertation
Date: 2019-03-22
Language: German
Faculty: 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Department: Chemie
Advisor: Gauglitz, Günter (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2019-02-06
DDC Classifikation: 000 - Computer science, information and general works
500 - Natural sciences and mathematics
540 - Chemistry and allied sciences
Keywords: Fluoreszenz , Immunassay , Laser , Analyse
Other Keywords: Point of Care Testing
Therapeutisches Drug Monitoring
homogene Immunoassays
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

In der vorliegenden Arbeit wurden homogene und heterogene Immunoassays erforscht und kombiniert, um in einem Point-of-Care Testing geeigneten Messaufbau Messungen in möglichst geringen Zeitabständen zu realisieren. Der Messaufbau soll Medikamentenspiegel nach Organtransplantationen überwachen und dadurch Komplikationen und Abstoßungsreaktionen verringern. Hierzu wurden im Rahmen des von der EU geförderten Forschungsprojektes Nanodem ein Messaufbau zur Detektion in kleinsten Volumina und ein auf magnetischen Partikeln basierender homogener Immunoassay erforscht. Um möglichst niedrige LODs zu erreichen, werden die magnetischen Partikel an einem Permanentmagneten in der Fluidik in einem pseudo-heterogenen Schritt angereichert und fluoreszenzbasiert detektiert. Um diesen Detektionsschritt zu ermöglichen, wurde eine neue Flusszelle entwickelt und charakterisiert. Es wurde eine exemplarische Kalibrierfunktion zur Detektion von Mycophenolsäure mittels eines homogenen Immunoassays erhalten. Ein essentieller Vorteil des homogenen Immunoassays ist, dass kein Regenerationsschritt der Sensoroberfäche nach einer Messung mehr benötigt wird. Für jede Messung können die Immunoassaybestandteile frisch aus den Vorratsgefäßen entnommen werden. Probleme wie Photobleaching durch den Laser oder die Abnutzung der Sensoroberfläche nach mehreren Messzyklen treten nicht mehr auf. Das Forschungsprojekt Nanodem, im Rahmen dessen die Dissertation durchgeführt wurde, wurde im Framework 7 von der Europäischen Union unter der Nummer 318372 gefördert.

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