Validierung der Trainingseffektivität und Einfluss auf subjektive Sicherheit, Versorgungsstrategien und Kommunikation in der prähospitalen Schwerverletzten-Versorgung. Eine prospektive longitudinale mixed-methods Studie

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dc.contributor.advisor Stöckle, Ulrich (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Häske, David
dc.date.accessioned 2019-01-28T09:06:55Z
dc.date.available 2019-01-28T09:06:55Z
dc.date.issued 2018-01-28
dc.identifier.other 516627201 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/85917
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-859179 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-27306
dc.description.abstract Ziel der Arbeit war es in einer prospektiven, longitudinalen mixed-methods Studie die objektiven und subjektiven Veränderungen der Teilnehmer von Teamtraining am Beispiel von Pre-Hospital Trauma Life Support (PHTLS)-Kursen zu untersuchen. Die Lehraussagen von PHTLS und die Kernaussagen der S3-Polytraumaleitlinie DGU stimmen in 88 % weitestgehend überein. In 236 Datensätzen von Fragebogen konnte gezeigt werden, dass die Erwartungen der Teilnehmer des Kurses voll erfüllt wurden (p = 0,002). Die subjektive Sicherheit in der Traumaversorgung war in der longitudinalen Analyse signifikant besser (p < 0,001). Struktur in der Versorgung war hierfür entscheidend (p = 0,036), ebenso wie die Sicherheit bei seltenen und häufigen Fertigkeiten (p < 0,001). Aus den Videos wurde zunächst die „Performance Assessment of Emergency Teams and Communication in Trauma Care“-(PERFECT) Checklist zur Beurteilung der Aufnahmen entwickelt. Die Inter-Rater-Reliabilität (ICC = 0,99) und die interne Konsistenz (α = 0,99) waren hoch. Die Übereinstimmungsvalidität war moderat bis hoch (r = 0,65 - 0,93, p < 0,001). Alle Experten bewerteten die aufgezeichneten Szenarien zu t0 mit dem niedrigsten Summenwert (Mittelwert 31 ± 8) und zu t1 mit einer deutlich besseren Leistung der Teams (Mittelwert 69 ± 7). 640 analysierte Einsatzprotokolle zeigen, dass die Schulung zu einem signifikanten Anstieg der Dokumentationsqualität (p < 0,001) führt. Die Untergruppenanalyse von "Allergien" (+ 47,2 %), "Dauermedikation" (+ 38,1 %) und "Anamnese" (+ 27,8 %) vor und nach dem PHTLS-Kurs zeigten eine signifikante Zunahme der Information. Die Untersuchungen zeigten eine hohe Übereinstimmung der Lehraussagen von PHTLS mit der S3-Polytraumaleitlinie und damit eine gute Anwendbarkeit der Schulungen als Trainingskonzept in Deutschland. Hinsichtlich der subjektiven Sicherheit konnte die signifikante Steigerung auch in der longitudinalen Analyse gezeigt und die Bedeutung von ausreichendem Training der Fertigkeiten und die Bedeutung Schulung von Struktur in der Patientenversorgung demonstriert werden. Für die objektive Beurteilung von Trainingseffekten wurde die PERFECT-Checkliste mit hoher Reliabilität und Validität entwickelt, welche in ersten Analysen eine objektive Verbesserung der Versorgung traumatologischer Simulationspatienten darlegt. Der verbesserte Surrogat-Endpunkt Dokumentationsqualität in der Einsatzdokumentation bestätigt als Indikator ein effektives Training und eine Sensibilisierung der Teilnehmer. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Kommunikation , Unfall , Sicherheit , Versorgung , Training , Schulung , Notfallmedizin , Effektivität , Validierung de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Validierung der Trainingseffektivität und Einfluss auf subjektive Sicherheit, Versorgungsstrategien und Kommunikation in der prähospitalen Schwerverletzten-Versorgung. Eine prospektive longitudinale mixed-methods Studie de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2019-01-08
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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