Sicherheitsinstitutionen, Vertrauensbildung und zwischenstaatlicher Frieden. Beiträge zur Konzeptualisierung, Theoretisierung und empirischen Analyse

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URI: http://hdl.handle.net/10900/85909
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-859094
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-27298
Dokumentart: Dissertation
Date: 2020-03-31
Language: German
Faculty: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Department: Politikwissenschaft
Advisor: Hasenclever, Andreas (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2018-12-20
DDC Classifikation: 320 - Political science
Keywords: Internationale Politik , Friede , Vertrauen , Sicherheit , Internationale Organisation
Other Keywords: zwischenstaatlicher Frieden
zwischenstaatliches Vertrauen
positiver Frieden
Sicherheitsinstitutionen
positive peace
security institutions
interstate trust
interstate peace
License: Publishing license including print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

 
Dissertation ist gesperrt bis 31. März 2020 !
 
Die kumulativ verfasste Dissertationsschrift beschäftigt sich mit der Konzeptualisierung, Theoretisierung und quantitativ-empirischen Analyse von zwischenstaatlichen Friedensbildungsprozessen. Konzeptionell wird Frieden dabei nicht als die bloße Abwesenheit von Gewaltkonflikten verstanden, sondern im Sinne eines positiven Friedensbegriffs definiert. Vor diesem Hintergrund wird Friedensbildung als tiefgehender Transformationsprozess konzipiert, der die Beendigung gewaltträchtiger und von Misstrauen geprägter Rivalitäten und die Etablierung eines stabilen, von Kooperation und Vertrauen geprägten Friedens beinhaltet. Theoretisch und empirisch-analytisch liegt das Hauptaugenmerk der Dissertationsschrift auf der Rolle von internationalen Sicherheitsinstitutionen in Friedensbildungsprozessen und insbesondere darauf, ob, warum und auf welche Weise sie einen Effekt auf die Bildung zwischenstaatlichen Vertrauens ausüben. Die einzelnen Forschungsbeiträge beinhalten eine Konzeptualisierung und Operationalisierung eines mehrstufigen Konzepts zur Erfassung zwischenstaatlicher Friedensqualitäten; sie formulieren theoretische Überlegungen darüber, inwiefern internationale Sicherheitsinstitutionen zur Bildung zwischenstaatlichen Vertrauens und auf diesem Wege zur Entwicklung eines stabilen und robusten zwischenstaatlichen Friedens beitragen oder solche Prozesse eher behindern; und sie präsentieren eine quantitativ-empirische Überprüfung dieser Überlegungen anhand eines eigens generierten Datensatzes.
 

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