Vergleich der Altersverteilung, Indikation und Stimulationsdosen der IVF und ICSI-Therapien von 2001 zu 2011 – Ergebnisse einer Universitäts-Kinderwunschsprechstunde

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URI: http://hdl.handle.net/10900/85467
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-854670
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-26857
Dokumentart: Dissertation
Date: 2019-01-07
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Lawrenz, Barbara (PD Dr.)
Day of Oral Examination: 2018-12-11
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Extrakorporale Befruchtung , Kinderwunsch , Intracytoplasmatische Spermatozoeninjektion , Gynäkologie , Medizin , Sterilität , Fertilitätsstörung , Kinderlosigkeit , Frauenkrankheit , Befruchtung
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

Verglichen wurden die Daten der Kinderwunschsprechstunde der Universitäts-Frauenklinik Tübingen der Jahren 2001 und 2011. Es wurden jeweils 50 zufällig ausgewählte Fälle aus beiden Jahren, bzw. alle vorliegenden Fälle der Jahre 2001 und 2011 bei Schwangerschafts- und Geburtenraten, untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass trotz steigendem mütterlichem Alter und zunehmender weiblicher Indikation, bei welcher eben dieses gestiegene Alter eine ursächliche Rolle spielt, im Jahr 2011 verglichen mit 10 Jahren zuvor, es einen Umschwung von bei den verwendeten Stimulationsprotokollen (vom Agonistenprotokoll auf das Antagonistenprotokoll) und bei den Stimulations-Medikamenten von rFSH auf HMG gegeben hat. Auch kam es zu einem signifikanten Anstieg von ICSI-Behandlungen, was eine verbesserte Fertilisationsrate der gewonnenen Eizellen trotz deutlich gestiegenem Alter der Patientinnen zur Folge hatte. Es zeigt sich auch, dass bei kleineren Stimulationsdosen und verkürzter Behandlungsdauer durch Umstellung auf das Antagonistenprotokoll eine zahlenmäßig gleich gebliebene Ausbeute an für die IVF und ICSI gewonnenen und befruchteten Eizellen (bei aber insgesamt höherer Rate an befruchteten Eizellen pro gewonnenen Eizellen), sowie an transferierten Embryonen besteht. Es kann also gesagt werden, dass auch mit niedrigeren und damit verträglicheren Stimulationsdosen und Umstellung auf das nebenwirkungsärmere Antagonistenprotokoll 2011 die gleichen Resultate an gewonnenen Eizellen - aber mit gestiegener Fertilisationsrate - und dieselben Schwangerschafts- und Geburtenraten erzielt werden konnten wie 2001.

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