Soßenflaschen aus Steinzeug der Firma Grimm & Triepel

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dc.contributor.author Blanc, Eva
dc.date.accessioned 2018-12-21T10:07:00Z
dc.date.available 2018-12-21T10:07:00Z
dc.date.issued 2018
dc.identifier.other 515821357 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/85445
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-854456 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-26835
dc.description.abstract Soßenflaschen der Firma Grimm & Triepel mit Sitz in Nordhausen a.H. sind aufgrund einer drei- bzw. vierzeiligen Prägung auf der Wandung zweifelsfrei erkennbar. Sie bestehen ausschließlich aus salzglasiertem Steinzeug mit grauem Bruch und brauner Oberfläche. Die bislang bekannten zylindrischen Flaschen sind zwischen 12,2 cm und 17,3 cm hoch und somit vergleichsweise kleinformatig. Obwohl sich keine Herstellermarken auf den Flaschen befinden, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie in einer oder mehreren im Westerwald ansässigen Steinzeug- bzw. Krugfabriken für die Firma Grimm & Triepel hergestellt wurden. Verwendung fanden Soßenflaschen in Kolonialwarengeschäften, Gaststätten oder Tabakwarenhandlungen, die „losen“ Kautabak in wohl meist keramischen Behältnissen zum Verkauf anboten. Die Flaschen enthielten Soßen zum Nachsoßen von in Töpfen angebotenem Kautabak. Der zeitliche Rahmen für die Produktion der Flaschen ergibt sich über die Herstellung der Gefäßkörper durch ab 1879 verwendete Krugpressen und der Verlegung der Firma Grimm & Triepel von Nordhausen nach Witzenhausen-Unterrieden nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Kautabaktöpfe der Firma Grimm & Triepel wurden bis um 1935 hergestellt und bis ca. 1945 genutzt. Daher ist davon auszugehen, dass Soßenflaschen dieses Unternehmens ebenfalls bis zu dieser Zeit verwendet wurden. Bislang sind nur noch von einer weiteren Kautabakfabrik Steinzeugsoßenflaschen bekannt geworden. Es handelt sich dabei um die ebenfalls zunächst in Nordhausen ansässige Fabrik G.A. Hanewacker. Die Anregung zur Nutzung dieser kleinformatigen Steinzeugflaschen als Behältnisse für Flüssigkeiten in der Kautabakindustrie, war sehr wahrscheinlich der Spirituosenindustrie, die in Nordhausen ebenfalls sehr präsent war, entlehnt. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Steinzeug , Flasche , Westerwald , Kautabak , Soße , Nordhausen , Tabak , Werbung de_DE
dc.subject.ddc 930 de_DE
dc.subject.other Grimm Triepel de_DE
dc.subject.other Soßenflasche de_DE
dc.subject.other Kautabaktopf de_DE
dc.subject.other Hanewacker de_DE
dc.subject.other Spirituosen de_DE
dc.subject.other Steinzeugflaschen de_DE
dc.subject.other bottle en
dc.subject.other stoneware en
dc.subject.other chewing tobacco en
dc.title Soßenflaschen aus Steinzeug der Firma Grimm & Triepel de_DE
dc.type Article de_DE
utue.publikation.fachbereich Archäologie de_DE
utue.publikation.fakultaet 5 Philosophische Fakultät de_DE

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