Quantifizierung des Effekts von topisch appliziertem Voltaren auf die Mikrozirkulation der Haut am Unterarm mittels 02C-Gerät

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dc.contributor.advisor Held, Manuel (PD Dr. med.)
dc.contributor.author van der Merwe, Ulrike Christiane
dc.date.accessioned 2018-12-18T15:25:28Z
dc.date.available 2018-12-18T15:25:28Z
dc.date.issued 2018-12-18
dc.identifier.other 515713236 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/85378
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-853786 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-26768
dc.description.abstract In der aufgeführten prospektiven, placebokontrollierten, randomisierten Doppelblindstudie wurden die Auswirkungen auf die Hautdurchblutung von Voltaren Emulgel im Vergleich zu Bepanthen-Salbe als Kontrollgruppe gemessen, um einen unmittelbaren Effekt durch das topisch applizierte Voltaren auf nichtinvasive Weise nachzuweisen. Um diese Studie durchzuführen, wurden die Substrate auf die Haut am rechten Unterarm bei 49 Probanden aufgetragen und zwischen 60 min nach Auftragung und 180 min nach Auftragung im Viertelstundentakt mit einem O2C (Oxygen to see) Gerät der Firma LEA, Deutschland gemessen. Dabei wurden Sauerstoffsättigung (SO2), Relative Hämoglobinmenge (rHb), Relativer Blutfluss (flow) und Blutflussgeschwindigkeit (velocity) aufgezeichnet, zusammen mit der Zimmertemperatur, Hauttemperatur, Blutdruck und Puls. Bei der Auswertung wurde mit Mittelwertberechnung und Standardabweichung begonnen. Zusätzlich wurden die statistischen Auswertungen durch zweiseitig gepaarte T-Tests in einem Konfidenzintervall von 95 % durchgeführt. Zwischen beiden Substanzgruppen zeigte sich keine Signifikanz in Hinblick auf die Auswirkungen auf die Mikrozirkulation der Haut. Eine vasokonstriktive Wirkung konnte nach Inkubation weder für Bepanthen noch für Voltaren nachgewiesen werden und somit auch kein anhaltend vasokonstriktiver Effekt, wie in der zu Beginn postulierten Hypothese. Somit müssen beide Annahmen verworfen werden. Beide Substanzen führten zu einer nicht signifikanten vermehrten Durchblutung des Gewebes mit erhöhtem Blutfluss. Dieses Resultat findet sich bei der Mehrheit der bislang in unterschiedlichen Studien eingesetzten Externa auf die Mikrozirkulation der Haut. Somit konnte eine direkte Reaktion des Körpers, am untersuchten Organ, nicht nachgewiesen werden. Da die Aufnahme von Voltaren vorrangig im Subkutangewebe erfolgt und am Wenigsten durch Plasma sollten weitere Untersuchungen der Auswirkungen direkt am Gelenk und weniger an der Haut erfolgen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Diclofenacnatrium , Mikrozirkulation , Haut de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other O2C de_DE
dc.subject.other Voltaren de_DE
dc.subject.other Distorsionen de_DE
dc.subject.other Microcirculation skin en
dc.subject.other Sprains en
dc.title Quantifizierung des Effekts von topisch appliziertem Voltaren auf die Mikrozirkulation der Haut am Unterarm mittels 02C-Gerät de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2018-12-05
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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