Prävalenz rheumatologisch-immunologischer Erkrankungen im Rahmen einer vorzeitigen Ovarialinsuffizienz (Premature Ovarian Failure- POF)

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URI: http://hdl.handle.net/10900/85377
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-853771
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-26767
Dokumentart: Dissertation
Date: 2018-12-18
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Henes, Jörg (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2018-05-08
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Ovarialinsuffizienz , Autoaggressionskrankheit
Other Keywords: vorzeitige Ovarialinsuffizienz
Autoimmunerkrankungen
Hashimoto-Thyreoiditis
POF (premature ovarian failure)
Autoimmune disease
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Inhaltszusammenfassung:

Ziel der Studie war es die Prävalenz an Autoimmunerkrankungen bei Frauen mit POF zu konkretisieren. Methoden: In diese interdisziplinäre Studie wurden 52 Patientinnen mit POF im Alter zwischen 18-40 und normalem Karyotyp eingeschlossen.Die Diagnose wurde durch das endokrinologische Zentrum der Gynäkologie gestellt und war definiert anhand einer Amenorrhö von mindestens 4 Monaten und altersentsprechend zu niedrigen AMH-Werten. Es erfolgte ein Screening auf Autoimmunerkrankungen durch den Rheumatologen mittels Anamnese, Untersuchung und Labor. Ergebnis: Der Median des Patientenalters zum Diagnosezeitpunkt des POF betrug 29,5 (13-40) Jahre. 7,7% der Patientinnen stellten sich mit primärer Amenorrhö vor, die übrigen 92,3% mit sekundärer Amenorrhö. Bei 40,4% (n=21) der Patientinnen bestand zum Zeitpunkt der Vorstellung unerfüllter Kinderwunsch. Das Vorliegen mindestens einer zusätzlichen AID bei 40,4% der Patientinnen zeigt eine sehr hohe Prävalenz von AIDs bei POF. Berücksichtigt man die, im Allgemeinen sehr häufige Hashimoto-Thyreoiditis nicht, leiden immer noch 15,4% der Patientinnen unter den AIDs RA, SLE, Psoriasis und M. Crohn. Die Erfolgsraten assistierter Reproduktion waren niedrig und Patienten mit zusätzlichen Autoimmunerkrankungen zeigten ein schlechteres Ansprechen. Schlussfolgerung: Wir stellten eine hohe Prävalenz an Autoimmunerkrankungen bei POF Patientinnen fest. Ein interdisziplinärer Ansatz ist daher sinnvoll

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