Diversität der intestinalen Mikrobiota am Beispiel der Darmflora einer Anorexia Patientin

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URI: http://hdl.handle.net/10900/85219
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-852197
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-26609
Dokumentart: Dissertation
Date: 2018-12-05
Language: English
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Frick, Julia Stefanie (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2018-07-30
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Darmflora , Bakterien , Kultur
Other Keywords:
Cuturomics
License: Publishing license including print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

Die hier vorgestellte Studie ist Teil eines Projektes zur Erforschung der Diversität der menschlichen Darmflora. In diesem Sinne wurde die Stuhlprobe einer 21-jährigen Anorexia Patientin auf die darin enthaltenen Bakterien untersucht. Dazu wurden 88 verschiedene Kulturkonditionen angewandt um möglichst vielen Arten das Wachstum zu ermöglichen. Verschiedene bekannte und neu entwickelte Nährböden wurden beimpft und Atmosphäre, Temperatur und Inkubationszeit variiert. Außerdem wurde aktive und passive Filtration angewandt, Phagen benutzt, in Blutkulturflaschen mit oder ohne Beimengung von Verdauungssäften oder sterilem Stuhl präinkubiert und schließlich neu entwickelte Nährböden mit Banane, Camembert oder Joghurt in Anlehnung an die Ernährungsgewohnheiten der Patientin angewandt. Es wurden 133 Spezies isoliert, die den Phyla Firmicutes, Actinobacteria, Bacteroidetes und Proteobacteria angehören. 19 der Bakterien wurden zum ersten Mal aus dem menschlichen Darm isoliert. Von diesen wiederum sind 11 Bakterien von mir neu entdeckt und beschrieben worden. Es handelt sich um die 2 neuen Gattungen Stoquefichus massiliensis und Soleaferrea massiliensis und die 9 neuen Spezies Dorea massiliensis, Clostridium ihumii, Clostridium anorexicamassiliense, Holdemania massiliensis, Bacillus marseilloanorexius, Alistipes ihumii, Bacteroides timonensis, Streptomyces massiliensis und Blastococcus massiliensis. Mit den Ergebnissen der metagenomischen Untersuchung zeigt sich eine nur geringe Überlappung.

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