Untersuchungen zur Selbstassemblierung zyklischer Dipeptide

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dc.contributor.advisor Nachtsheim, Boris J. (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Kleinsmann, Alexander Jan
dc.date.accessioned 2018-11-21T07:11:58Z
dc.date.available 2018-11-21T07:11:58Z
dc.date.issued 2020-11-09
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/84935
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-849351 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-26325
dc.description.abstract Dissertation ist gesperrt bis 09. November 2020 ! de_DE
dc.description.abstract Die Fähigkeit Phe-beinhaltender Diketopiperazine (DKPs) zur Selbstassemblierung in Wasser wurde ausführlich untersucht. Trotz der einfachen Struktur und des geringen Molekulargewichts der DKPs konnten eine beachtliche Stabilität sowie selbstheilende Eigenschaften der resultierenden Hydrogele nachgewiesen werden. Es lässt sich hervorheben, dass es sich bei dem vorgestellten DKP Cyclo[Gly-L-Phe] (204,23 g/mol) um den niedermolekularsten Hydrogelator auf Peptid-Basis handelt, der bisher beschrieben wurde. Weiterhin konnte die Coassemblierung von zwei verschiedenen Phe-beinhaltenden DKPs zu Hydrogelen mit veränderten Materialeigenschaften nachgewiesen werden. Neben der erhöhten Stabilität eines gemischten Hydrogels gegenüber sauren und basischen Bedingungen konnte eine signifikant verbesserte Regenerationsfähigkeit beobachtet werden. Zudem wurde die verzögerte Freisetzung von physikalisch eingeschlossenen Wirkstoffen für eine potentielle biomedizinische Anwendung erfolgreich untersucht. Mit coassemblierten Hydrogelen aus einem Cys-beinhaltenden und einem His-beinhaltenden konnte ein kooperativer Effekt der funktionellen Gruppen nachgewiesen werden. Die veränderte Reaktivität durch einen kooperativen Effekt der HisH+ Cys- Paare wurde durch die Untersuchung der Reaktionskinetik einer Modellreaktion bestätigt. Weiterhin konnten durch das Mischen von Phe- mit Leu-basierten DKPs CH-π-Wechselwirkungen ermöglicht werden, welche für eine hoch geordnete Coassemblierung in den Hydrogelen genutzt werden konnte. Die alternierende Anordnung der DKPs in den coassemblierten Hydrogelen wurde durch eine gesteigerte katalytische Effizienz nachgewiesen. Durch das Mischen von zwei einfachen DKPs konnten schließlich Hydrogele mit einer enzymmimetischen Aktivität erhalten werden, deren Aufbau auf dem gezielten Einsatz von CH-π-Wechselwirkungen basiert. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Peptide , Hydrogel de_DE
dc.subject.ddc 540 de_DE
dc.subject.other Enzymmimetische Hydrogele de_DE
dc.subject.other kooperativer Effekt de_DE
dc.subject.other Peptid-basierte Hydrogele de_DE
dc.subject.other CH-pi-Wechselwirkungen de_DE
dc.subject.other Diketopiperazine de_DE
dc.subject.other zyklische Dipeptide de_DE
dc.title Untersuchungen zur Selbstassemblierung zyklischer Dipeptide de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2018-10-25
utue.publikation.fachbereich Chemie de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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