Quantitative Thorax-CT-Analyse bei Patienten mit systemischer Sklerose vor und nach autologer Stammzelltransplantation: Vergleich der Ergebnisse mit Lungenfunktionstests und mit klinischen Parametern

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URI: http://hdl.handle.net/10900/83000
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-830000
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-24391
Dokumentart: Dissertation
Date: 2018-07-09
Source: Kloth C, Thaiss WM, Preibsch H, Mark K, Kötter I, Hetzel J, Nikolaou K, Henes J, Horger M. Quantitative chest computed tomography analysis in patients with sys-temic sclerosis before and after autologous stem cell transplantation: com-parison of results with those of pulmonary function tests and clinical tests. Rheuma-tology (Ox-ford). 2016 Oct;55(10):1763-70.
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Zahnmedizin
Advisor: Horger, Marius (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2018-06-01
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Sklerodermie
Other Keywords:
Systemic sclerosis review
systemic sclerosis definition
systemic sclerosis classification
systemic sclerosis pathogenesis
ystemic sclerosis interstitial lung disease
systemic sclerosis pulmonary hypertension
systemic sclerosis skin diseases
systemic sclerosis gastrointestinal diseases
systemic sclerosis heart diseases
systemic sclerosis cardiac diseases
systemic sclerosis renal diseases
progressive systemic sclerosis
systemic sclerosis treatment
hematopoietic stem cell transplantation
autologous stem cell transplantation
systemic sclerosis therapy
systemic sclerosis AND stem cell transplantation
License: Publishing license including print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

Das Ziel der vorliegenden Studie war es, den Verlauf von Abnormitäten der Lunge, die im Zusammenhang mit der systemischen Sklerose stehen, mithilfe einer Thorax-CT-Analyse zu beobachten, nachdem eine hochdosierte Chemotherapie verabreicht und anschließend eine autologe Stammzelltransplantation durchgeführt worden war. Der Fokus lag insbesondere darauf, zu ermitteln, ob der Einsatz der quantitativen CT zur Beurteilung einer Reaktion der Lungenbeteiligung bei Patienten mit systemischer Sklerose sinnvoll ist. Um die Reaktion der Lungenbeteiligung auf das neue Therapie-konzept akkurater und objektiver beurteilen zu können, sollte ein möglicher Vorteil der quantitativen CT im Hinblick auf die Bewertung der Reaktion herausgearbeitet werden. Aus diesem Grund wurden die Ergebnisse der CT-Untersuchung mit den Werten von Lungenfunktionstests verglichen. Komplementär wurden zudem noch die klinischen Hautscores (mRSS) erhoben, um feststellen zu können, ob es zwischen Haut und Lunge Parallelen im zeitlichen Verlauf gibt. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die quantitative Thorax-CT durchaus zur Überwa-chung von Patienten mit systemischer Sklerose eignet, welche sich einer autologen Stammzelltransplantation unterziehen, zumal die gemessenen Parameter denselben Trend aufwiesen wie die etablierten Lungenfunktionstests. Insbesondere verbesserte sich das Gesamtlungenvolumen, was zugleich die Möglichkeit widerspiegelt, dass eine Lungenfibrose, welche durch eine systemische Sklerose bedingt wird, sich bis zu einem gewissen Grad reduzieren kann und somit dem Lungenparenchym erlaubt sich zu entfalten. In der vorliegenden Studie erreichten manche Lungenfunktions-testparameter in der Responder-Gruppe bereits sechs Monate nach der Stammzell-transplantation statistische Signifikanz. Dasselbe galt für den modifizierten Rodnan-Hautscore (mRSS), welcher deutlich sank. Es konnte nachgewiesen werden, dass die autologe Stammzelltransplantation für Patienten mit systemischer Sklerose eine wirkvolle Therapieoption darstellt, welche bei 80,8 % der analysierten Patienten zu einem Rückgang der Lungenfibrose führte. So könnte diese Technik bereits dazu genutzt werden, um Patienten mit systemi-scher Sklerose, von welchen man erwartet, dass sie positiv auf eine autologe Stammzelltransplantation reagieren werden, besser auswählen zu können.

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