Ereignis-getriggerte Antikoagulation bei Patienten nach Ablation von Vorhofflimmern mittels implantierten kardialen Eventrecordern

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dc.contributor.advisor Schreieck, Jürgen (PD Dr.med.)
dc.contributor.author Berlitz, Patrick Alexander
dc.date.accessioned 2018-03-22T15:52:16Z
dc.date.available 2018-03-22T15:52:16Z
dc.date.issued 2018-03
dc.identifier.other 506718727 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/81094
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-810945 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-22488
dc.description.abstract Aufgrund der steigenden Inzidenz von Vorhofflimmern und der möglichen Folgen wird diese Erkrankungen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eine Herausforderung für das Gesundheitssystem werden und erfordert die Entwicklung neuer und sicherer Therapieregime. Immer häufiger wird zur Behandlung bei Vorhofflimmern eine Vorhofflimmerablation durchgeführt. Häufig kommt es danach mittelfristig zu keinem Rezidiv. Dennoch ist bei Patienten ab einem CHA2DS2-VASc-Sore ≥2 eine orale Antikoagulation indiziert und erhöht somit ihr Blutungsrisiko. Wir untersuchten einen Algorithmus, die Patienten mittels ICM sicher überwacht von einer oralen Antikoagulation abzusetzen und Vorhofflimmerrezidive rechtzeitig zu erkennen. Im Vergleich dazu untersuchten wir eine matched-pair Patientengruppe, die bei Vorhofflimmern permanent orale Antikoagulation einnahm zu den Hauptendpunkten Blutungen, Schlaganfall und Tod. Die beiden Gruppen bestanden aus jeweils 60 Probanden, wobei in der Interventionsgruppe nach Ablation die Antikoagulation pausiert wurde und die Patienten in die tägliche Selbstabfrage des ICMs instruiert wurden. Insgesamt 16 von 49 Patienten (32,7%), die einer primären VHF-Ablation unterzogen wurden, haben in dem Beobachtungszeitraum ein Rezidiv erlitten und wurden wieder permanent antikoaguliert. Im Beobachtungszeitraum konnten ca. 2/3 der Patienten (n=41, 68,3%) ohne OAK auskommen. In diesem Zeitraum ist keine Blutung oder Schlaganfall aufgetreten. In der Kontrollgruppe fanden sich ebenfalls kein Auftreten von Schlaganfällen, jedoch signifikant mehr Blutungen. Zusammenfassend haben wir mit unserer Therapiestrategie die Patienten mit VHF-Ablation sicher von der oralen Antikoagulation befreien und somit ein potentielles Blutungsrisiko gemäß ihrer Risikofaktoren von durchschnittlich 4,1% umgehen können. Ebenfalls erfolgreich detektiert wurden Vorhofflimmerrezidive und das daraus resultierende durchschnittliche 3,2%-ige Schlaganfallrisiko wurde nicht erreicht. Diese Ergebnisse müssen jedoch in größeren Studien mit höherer Fallzahl verifiziert werden. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Vorhofflimmern de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Vorhofflimmern de_DE
dc.subject.other kardiale Eventrecorder de_DE
dc.subject.other Antikoagulation de_DE
dc.title Ereignis-getriggerte Antikoagulation bei Patienten nach Ablation von Vorhofflimmern mittels implantierten kardialen Eventrecordern de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2018-03-05
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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