Vergleich von ausgewählten Serumparametern der Lipoproteinoxidation und Inflammation bei Nierentransplantierten in der stabilen Posttransplantationsphase und bei Patienten mit Metabolischem Syndrom

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URI: http://hdl.handle.net/10900/81061
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-810612
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-22455
Dokumentart: Dissertation
Date: 2018
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Wieland, Eberhard (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2018-02-21
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Nierentransplantation , Immunsuppression , Metabolisches Syndrom , Arteriosklerose , Low-density-Lipoproteine , Oxidativer Stress
Other Keywords: Calcineurin-Inhibitoren
oxLDL
anti-oxLDL-IgG
hsCRP
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Inhaltszusammenfassung:

In der vorliegenden Studie wurden bei drei Patientengruppen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko und einer gesunden Kontrollgruppe medizinische Daten erhoben sowie die folgenden Serumparameter bestimmt und miteinander verglichen: hochgradig oxidiertes Lipoprotein geringer Dichte (oxLDL), anti-oxLDL-Immunglobulin G (anti-oxLDL-IgG) und hochsensitives C-reaktives Protein (hsCRP). Die einzelnen Studiengruppen umfassten n = 50 Patienten mit Metabolischem Syndrom (MetS), n = 50 Nierentransplantierte (NT) mit MetS, n = 56 NT ohne MetS sowie n = 52 gesunde Probanden. Einschlusskriterien waren eine modifizierte MetS-Definition der American Heart Association und des National Heart, Lung and Blood Institute sowie eine Posttransplantationsdauer von mindestens 6 Monaten unter Calcineurin-Inhibitor-Therapie. Der Vergleich der vier Gruppen ergab: 1. Bezüglich des oxLDL-Werts konnte kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. 2. Der anti-oxLDL-IgG-Wert der gesunden Kontrolle war signifikant, klinisch relevant höher als derjenige sämtlicher Patientengruppen, was dadurch erklärt werden kann, dass anti-oxLDL-IgG bei bestehender Atherosklerose nicht frei zirkulierend, sondern vor allem gebunden in Immunkomplexen vorliegt, die mit der verwendeten Analysenmethode nicht erfasst werden. Darüber hinaus kann auch die Therapie mit Statinen und mit Immunsuppressiva die Bildung von anti-oxLDL-IgG reduzieren. 3. Der hsCRP-Wert war bei den Patientengruppen mit MetS (MetS-Gruppe und NT mit MetS) signifikant, klinisch relevant höher als bei den Gruppen ohne MetS (NT ohne MetS und gesunde Probanden), bei den Gruppen ohne MetS stimmte die Größe des hsCRP-Werts nahezu überein. Dies spricht dafür, dass die als proatherogen geltende subklinische Inflammation durch das MetS bedingt ist und durch Immunsuppressiva, die das MetS auslösen oder verstärken können, nicht verringert wird.

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