Polizeiliche Kriminalstatistik. Jahresbericht 2015

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/80073
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-800738
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-21468
Dokumentart: Verschiedenartige Texte
Erscheinungsdatum: 2016
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
Fachbereich: Kriminologie
Gutachter:
DDC-Klassifikation: 360 - Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen
Schlagworte: Baden-Württemberg , Kriminalität
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Inhaltszusammenfassung:

In der PKS werden alle (bekannten) strafbaren Handlungen in Baden-Württemberg, einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche sowie die ermittelten Tatverdächtigen (TV) und Opfer erfasst. Einbezogen sind auch die von den Zollbehörden gemeldeten Rauschgiftdelikte. Nicht berücksichtigt werden in dieser Statistik die Staatsschutzdelikte, Verkehrsdelikte und Auslandsstraftaten (Tatortprinzip). Delikte, die nicht zum Aufgabenbereich der Polizei gehören (z. B. Finanz- und Steuerdelikte) beziehungsweise unmittelbar bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und ausschließlich von ihr bearbeitet werden (z. B. Aussagendelikte), sind ebenfalls nicht in der PKS enthalten. Die PKS ist eine Ausgangsstatistik, deren statistische Erfassung nach genau bestimmten Regeln für die Fallerfassung und erst bei Abgabe des Vorgangs an die Staatsanwaltschaft erfolgt. Die Aussagekraft der PKS wird besonders dadurch eingeschränkt, dass der Polizei ein Teil der begangenen Straftaten nicht bekannt ist. Der Umfang dieses Dunkelfeldes hängt von der Art des Deliktes ab und kann sich unter dem Einfluss variabler Faktoren im Zeitablauf ändern. Es kann daher nicht von einer feststehenden Relation zwischen begangenen und statistisch erfassten Straftaten ausgegangen werden. Die PKS bietet also kein getreues Spiegelbild der Kriminalitätswirklichkeit, sondern eine je nach Deliktsart mehr oder weniger starke Annäherung an die Realität. Darüber hinaus beeinflusst die derzeitig steigende Zahl von Flüchtlingen die PKS. Die Anzahl der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes erhöhte sich deutlich. Dies wirkte sich unter anderem auf die Anzahl der Straftaten gesamt, aber auch auf die Kriminalitätsquotienten aus.

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