Retrospektive Erhebung der Polytraumadaten von 2007 - 2010 an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen und am Universitätsklinikum Tübingen - Untersuchung prognostischer Faktoren im Hinblick auf Outcome -

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URI: http://hdl.handle.net/10900/79270
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-792700
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-20668
Dokumentart: Dissertation
Date: 2017
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Stöckle, Ulrich (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2017-09-25
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Polytrauma
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

480 Traumapatienten mit einem ISS >= 16 wurden ohne Altersbeschränkung in die Studie eingeschlossen. Der ISS-Mittelwert lag bei 30,2. Dieses Patientenkollektiv entsprach bei der Alters- und Geschlechtsverteilung sowie bei der Verteilung der Unfallarten den Angaben anderer Studien und des TR-DGU. Im Einklang mit der Literatur ließen sich im Schockraum als wichtige Prognosefaktoren im Hinblick auf Letalität Alter, ISS, GCS, Hb, Quick, PTT, BE, Laktat, pH und EK-Gabe bestätigen. Auch hinsichtlich der Entwicklung von Spätkomplikationen wie MOV und Sepsis zeigten sich in der hier vorliegenden Untersuchung diese Parameter mit Ausnahme des Alters und des BE als gute prognostische Faktoren. Außerdem ließen sich beim Vergleich der erhobenen Befunde mit den TR-DGU-Jahresberichten 2011 - 2013 für das Gesamtkollektiv des TR-DGU bzw. für die Patienten des TZT die bereits in den letzten Jahren in der Literatur beschriebenen Tendenzen in der Schwerverletzten-Versorgung weitgehend erkennen, wie zunehmendes Patientenalter, Abnahme des ISS-Mittelwertes, Zunahme des GCS-Mittelwertes am Unfallort, Rückgang der präklinischen Intubationsrate, Rückgang der präklinisch gegebenen Volumenmenge mit Verbesserung der Gerinnungssituation (Quick, PTT) und des Hb-Wertes bei Klinikaufnahme, Rückgang der Bluttransfusionen im Schockraum, Rückgang der Intensiv- und Beatmungszeit, Verbesserung des Outcomes nach GOS 2 - 5 sowie Rückgang der Letalität (GOS 1).

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